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Opera 10.60 Fonts verschwaschen
Danach ein xrdb ~/.Xdefaults > Opera neu starten > Fonts wieder 1 A
Externen Editor (gvim) in Opera nutzen
Durch Zufall bin ich auf ein Script gestoßen, welches nicht in dem Sinne für Opera gedacht ist, aber sich durch den WM ansprechen lässt.
Installiert werden muss extra dafür: wmctrl xsel xautomation
Dann wird das Script heruntergeladen: External-Editor und in dem Tastaturkürzeln angegeben, mit welchen Shortcuts man den externen Editor starten möchte.
Bei mir in /home/seraphyn/.ion3/cfg_ioncore.lua:
kpress(ALTMETA.. "u", "ioncore.exec_on(_, 'externaledit')"),
Das Script wurde von Ben Collerson unter GPL-Lizenz 2004 geschrieben. Gut Idee muss ich zugeben, auf die bin ich nicht gekommen, das ganze von der Anwendung zu abstrahieren.
Ich denke nun ist schon einmal eine Brücke mehr weg, welche mich gestört hat. Opera und gvim/vim
Aber einen richtigen vimperator-Clone gibt es immer noch nicht für Opera.
Sonntag, 6. Juni 2010
Fluffy Bunny Linux ?
Gut, ich meine ich verlange nicht, die alten Demogeschichten aus den Zeiten des 64ers oder Amiga zu kennen (Das waren eher BBs, nicht das Internet in dem jetzigen Sinne), obwohl ich jene sehr Gut heisse, auch rede ich nicht von den Altgedienten Gruppen wie z.B. Excalibur, welche vor jedem gecrackten Spiel eine schöne Demo machten und Swapping-Parties noch ein Begriff waren. Ich sage mal, so ab der Kevin Mitnick-Zeit, wenn man so etwas sagen kann, Noikitel etc;) Nun auf alle Fälle gab es neben cDc ( Cult of the dead cow) und Konsorten noch eine Gruppe, Fluffy Bunny
Das Markenzeichen dieser Crackekombo war ein Bild von einem Hasen, welcher Rosa und niedlich war, aber ein Genital besaß, welches seines Gleichen suchte ( Diesen Link erst ab 18 klicken).
Ich lese mich als durch meinen Feedreader und war noch ein wenig gerädert, haben angefangen um 3:00 Uhr diese Nacht bis 6 Uhr Morgens zu Grillen, Geburtstag meines Bruder Dave in der Schweiz mitfeiern/Sind zwar Kilometer unterschied, aber Hey Dave, Prost und nochmal Herzlichen. Ich schweife ab, Prost nochmals :)
Somit ich lese und meine Augen treffen auf einen kleinen Link welcher besagt, Leute es gibt nun eine Distribution und die heisst Fluffy und ist voll mit Fluffy Bunnies und Unicorns...
Die Leser, welche das Bild anklickten, werden nun meinen Gedanken teilen können und sagen, Mooooooomeeeeeeent, wie bitte Fluffy Linux, voller Fluffy Bunnies und Unicorns ( Kennt Ihr auch das Video, bei welchem Einhörner Regenbögen vomittieren?).
Ihr wolltet bestimmt mein Gesicht gesehen haben als ich diesen Link anklickte
Ohne weitere Worte, aber trotzdem ich muss immer noch bei dem Schreiben dieses Textes über meine Gedanken lächeln....
Donnerstag, 20. Mai 2010
Debian Squeeze: Google WebM/VP8 und die Freiheit testen
Fefe:Was können wir nun damit machen?
Sehr gute Nachrichten: Google opensourced VP8, um einen freien Web-Video-Codec zu schaffen. Damit hatten ja schon alle gerechnet, als Google On2 gekauft hat, den Hersteller von VP8. VP8 ist meiner Einschätzung nach im Moment noch nicht wirklich konkurrenzfähig, weil die H.264-Infrastruktur inzwischen sehr weit ist bei Open Source, dank ffmpeg und x264. Ich hoffe, dass die x264-Leute sich des Codecs annehmen und daraus einen genau so fetten Codec machen, wie sie aus H.264 gemacht haben (wo x264 alle kommerziellen Encoder derartig deutlich plattmacht, dass es eine Freude ist). H.264 wäre nicht so auf der Landkarte, wie es es heute ist, wenn es nicht so einen hervorragenden Encoder kostenlos gegeben hätte.
Es ist gar nicht überzubewerten, was das für ein wichtiger Schritt für uns alle ist. Google als Betreiber von Youtube weiß ja auch, dass bis 2012 eine Übergangsfrist läuft, in der sie auf Lizenznerv verzichten können. Und bis dahin muß mal eine Alternative her. Und Google sitzt nicht nur wegen Chrome, sondern auch wegen Youtube am fettesten Hebel im Internet. Wenn die umstellen, dann werden die Browser-Hersteller alle folgen. Und tatsächlich haben sie zum Launch schon Firefox und Opera als Partner gewonnen. IE kann man mit Chrome Frame abbügeln. Bleibt nur Safari, und die paar Apple-Spacken fallen in der Statistik ja eh nicht weiter auf, wenn die keine Videos mehr kriegen. Merken die eh nicht, die haben ja auch nicht gemerkt, wie scheiße der Quicktime-H264-Encoder ist.
Rein technisch gesehen ist natürlich nicht alles Gold, was glänzt. Aber ich hoffe trotzdem, dass die x264-Leute das übernehmen und daraus einen Goldesel für uns alle bauen. Vor allem haben die auch das Knowhow, um die Spec so zu ändern, dass sie Patente vermeidet.
Wir können uns Nightly Builds herunterladen und das ganze testen. Diese gibt es für den Firefox und für Opera.Ich habe mir für die Version von Opera entschieden. Opera kann mit dieser URL http://snapshot.opera.com/webm/opera-10.54-21867-webm.i386.linux.tar.bz2 heruntergeladen werden.
cd opera-10.54-21867-webm.i386.linux
./opera
Nach dem öffnen geht man auf die URL http://youtube.com/html5 und aktivieren die HTML5-Beta.
Nun kommt noch ein leckeres Problem:
Ich habe kein einziges Video ohne Werbung, bzw ohne Flash gefunden :)
Zusätzliche Beschränkungen (wir arbeiten daran!)
- Videos mit Anzeigen werden nicht unterstützt (sie werden im Flash Player abgespielt).
- On Firefox and Opera, only videos with WebM transcodes will play in HTML5
- Der Vollbildmodus wird nicht unterstützt.
- Falls du an anderen TestTube-Experimenten teilnimmst, ist es möglich, dass du den HTML5-Player nicht testen kannst (Feather wird allerdings unterstützt).
Wer also eine URL zur Verfügung hat, bei welcher es funktioniert, your're welcome
Sonntag, 9. Mai 2010
Shell: Fotos anhand der EXIF-Daten umbennen
Ich bin ein BackUp-Fan, sprich wenn ich mit meiner Digitalkamera fotografieren werden die Bilder noch am gleichen Tag eingepflegt und dann per rsync auf den Server kopiert. Sprich ich traue den SD-Karten nicht wirklich, warum auch immer und Momente, welche mir wichtig sind, sollen doch bitte erhalten bleiben. Ich meine damit in Fotoform im Herzen wird nichts gelöscht;)
Nun wollte ich mich schon hinsetzen und ein nettes feines Script schreiben, welches die EXIF-Daten ausliest und die JPGs doch bitte in der Form Datum_Zeit.JPG umbenennt. Als Werkzeug braucht man dafür das nette Programm exiv2. Unter FreeBSD befindet es sich im Portszweig (cd /usr/ports/graphics/exiv2/ && make install clean oder pkg_add -r exiv2) und bei Debian liegt es im Repository ( aptitude install exiv2).
Welchen nutzen hat das Ganze?
Beschreibung: Werkzeug zur Bearbeitung von EXIF-/IPTC-Metadaten
Exiv2 kann:
Die Exif-Metadaten diverser Formate wie JPEG, TIFF und mehrerer RAW-Dateiformate als Zusammenfassung, interpretierte Werte oder die Rohdaten für jedes Tag anzeigen.
Die IPTC-Metadaten von JPEG-Bildern ausgeben.
Die JPEG-Kommentare von JPEG-Bildern anzeigen, setzen und löschen.
Die Exif-/IPTC-Metadaten von JPEG-Bildern erzeugen, setzen und löschen.
Die Exif-Zeitmarke anpassen (Damit begann alles ...).
Exif-Bilddateien anhand des Exif-Zeitstempels umbenennen.
Exif-Metadaten, IPTC-Metadaten und JPEG-Kommentare entnehmen, einfügen und löschen.
Die in die Exif-Metadaten eingebetteten Vorschaubilder entnehmen, einfügen und löschen.
Die Exif-ISO-Einstellungen von Bildern von Nikon-Kameras korrigieren.
Homepage: http://www.exiv2.org
Ein Beispiel:
Vorher: DSCI0010.JPG DSCI0011.JPG DSCI0012.JPG
Rename: seraphyn@sayuri:~/Bilder/Rollei/April/$ exiv2 mv "%Y-%m-%d_%H-%M-%S" $STERN
Nachher: 20090424_181126.JPG 20090424_181137.JPG 20090424_184538.JPG
Das ganze geht auch recursiv: seraphyn@sayuri:~/Bilder/Rollei/April/$ exiv2 mv -r "%Y-%m-%d_%H-%M-%S" $STERN
und man kann noch selbst etwas hinzufügen: seraphyn@sayuri:~/Bilder/Rollei/April/$ exiv2 mv -r "%Y-%m-%d_%H-%M-%S_SupercomputerCray" $STERN
Achtung $STERN ist das nette Zeichen über den plus und der Tilde, welches erreichbar ist mit_Shift_. Mein Blog interpretiert es leider als nettes BOLD:(
Dienstag, 20. April 2010
Ihr OS ist uns zu sicher, oder ...
- es würde bescheiden für uns aussehen, wenn da was nicht wirklich funzt
- es funktioniert nur mit den ActiveX-Freunden
- wir bauen unsere Verkaufsmaßnahmen so aus, das Sie kaufen müssen, nur haben wir da nichts im Angebot
Dabei wollte ich nur meine neu überarbeite Firewall mal von versch. Anbietern eines freien Scans einem Scan unterziehen lassen... ¿Hablas UniX/LinuX
Dienstag, 2. März 2010
Eine neue Versions meines Lieblingsfilemangers: worker 2.17.6
New features:Auf einer Shell kann man auch mc nutzen, aber in der grafischen Richtung ist IMHO worker das nonplusultra. Konfiguration und Eingewöhnungszeit dauern vielleicht ein wenig, aber, und es ist wirklich so, für Tastaturfreunde die Empfehlung schlecht hin. Habt Mut und nutzt Ihn mal;)
- The event handling has been improved so the process does not wake up too often. That might be beneficial for laptop users to save battery power.
- Worker now opens a dialog when new devices become available to ask what to do with them (mount them, open volume manager or do nothing). There is a new option in the volume manager section to disable this behavior.
- It is now possible to sort the file list by file permissions
- The layout configuration has an additional option to apply the list view weight relatively to the active side. That makes it possible to set the current side to 80% of the window width regardless of whether it is the left or right side.
- There is a new command option --config to choose a different configuration directory.
other changes:
- HAL support status is shown in about window.
- Improved built-in configuration to be slightly more useful in case no other configuration is found.
- The button for editing the list of hidden devices in the volume manager has been removed, the dialog can be accessed with the secondary button function of the hide button.
fixes:
- Improved detection of new devices. Sometimes they were reported multiple times or never (if they have been reconnected).
Donnerstag, 4. Februar 2010
TinyTiny-RSS und ion3: Anzeige der neuen Feednachrichten in der Statusbar
Wie das ganze Internet sich vielleicht bewusst ist, ich posaune es auch bei jeder Gelegenheit raus;), nutze ich ion3 und passe das ganze System meinem Gusto an. Ich meine, Mensch, warum nutze ich sonst Unix und Linux, wenn ich mich mit dem vorgesetzten befriedigen muss, anstelle mein eigenes System zu schaffen?
Nachdem ich nun mir meine Anzahl neuer Mails durch ein nettes Perlscript anzeigen lasse (Net::IMAP::Simple::SSL sei Dank), kann ich auch das ganze für TinyTiny-RSS machen.
Somit begab ich mich auf der Suche nach der API und war schon daran ein PM in Perl dafür zu nutzen, bis ich auf die Idee kam mir das XPI der Notifiers genau anzusehen. Was sahen meine tauben Augen mitten im Code, der gute Mann, welcher das gecodet hat, geht über die backend.php und das ganze funktioniert auch noch ohne Login.
Mein erster Test auf der Konsole mit curl bestätigte mir das ganze, ich brauche kein -u$USERNAME:$LOGIN mit anzugeben. TinyTiny-RSS schmiss mir auch so die gewünschte Antwort heraus.
Kurz und Gut, ich habe den ganzen Aufruf in eine ausführbare Datei in ~/bin geschmissen, ausführbar gemacht und nochmals überprüft. Geht.
Da ich in ion3 in der Datei $HOME/.ion3/cfg_statusbar.lua eigene ausführbare Dateien eingliedern kann, habe ich dies auch gleich gemacht:
chris={
program='/home/seraphyn/Dokumente/bin/imapchris',
retry_delay=6000*1000,
},
sera={
program='/home/seraphyn/Dokumente/bin/imapseraphyn',
retry_delay=6000*1000,
},
ttrss={
program='/home/seraphyn/bin/ttrss',
retry_delay=2400000*1000,
},
},
Dies wird dann mit einem ttrss: %exec_ttrss in die Zeile template= eingefügt.
Simple, aber Ressourcenschonend.
Hier mal ein Bild meiner kompletten Statusbar:
1. Uhrzeit
2. Systemlast
3. Ethernet und Wlan
4. Akku ( im Moment keiner im Thinkpad) und die Temperatur des Systems
5. Die einzelnen virtuellen Desktops, erweitert sich je nach der Anzahl n
6. Das Wetter
7. Mailaccount 2x und TinyTinyRSS
Natürlich kann man das ganze auch in DWM/WMii/Awesome/*box einbauen. Ist ja kein Ding von Welt;)
Tipp: Droid Sans Mono und zenburn in vim gvim nutzen
Btw. natürlich kann man auch hier zenburn verwenden, welches ich jedem anrate;)
seraphyn@takeshi:~$ cd
seraphyn@takeshi:~$ mkdir -p ~/.vim/colors && cd ~/.vim/colors
seraphyn@takeshi:~$ wget http://slinky.imukuppi.org/zenburn/zenburn.vim
Nun auch in der Datei $HOME/.vimrc folgendes hinzufügen:
Mittwoch, 3. Februar 2010
GNU/Linux Advanced Administration PDF Book zum kostenlosen Download
Authoren: Remo Suppi Boldrito, Josep Jorba Esteve
Koordinator: Josep Jorba Esteve
Lizenz: GNU Free Documentation License, Creative Commons Attribute ShareAlike License
Informationen: 545 Seiten; 18.8 MB
Bis jetzt gibt es das Buch auch in Spanisch und Katalanisch.
The GNU/Linux Operating System
The GNU/Linux systems have reached an important level of maturity, allowing to integrate them in almost any kind of work environment, from a desktop PC to the sever facilities of a big company.
In the module called "The GNU/Linux operating system", the main contents are related with system administration. This book is the main documentation for the module.
We will learn how to install and configure several computer services, and how to optimise and synchronise the resources.
The activities that will take place in this module cover the studied topics in a practical approach, applying these concepts in real GNU/Linux systems.
Das Buch wurde von der Free Technology Academy herausgegeben (über die FTA) und wird natürlich gleich von mir gespiegelt, um die Server der FTA zu entlasten.
Wer es gerne direkt herunterladen möchte, tut dies hier
Freies Wissen für ein freies Betriebssystem.
Mittwoch, 27. Januar 2010
Shellthusiast: trash-cli, denn manchmal ist rm zuviel
Wer wirklich löschen möchte sollte/muss shred nutzen, in der Default-Einstellung wird die Datei 25 mal überschrieben, aber leider kein Fortschritt angezeigt, dies kann mit der Option -v geschehen. Am besten einen alias anlegen.
Da ich mich zu 99% auf der Shell bewege und nur das nötigste per GUI nutze hatte ich auch schon den Fall der Löschung eines wichtigen Files, zum Glück nicht mit shred. Dies brachte mich zu dem Finden von trash-cli.
trash-cli bietet einem einen Mülleimer in der Shell und hilft somit, manchen Vertipper ohne eine daraus hervorgehende Halbglatze durch Haare raufen zu verhindern und befindet sich auch als schlechgepflegtes Paket in den Debian-Repositories. Bei FreeBSD muss es mit der Hand kompiliert werden, welches bei den Abhängigkeiten ( python >= 2.5 ; python-setuptools >= 2.5) nicht die Herausforderung für ein Shellfreund sein sollte.
Ich kann aber nur davon warnen das Debian-Paket zu nehmen, da es sich um eine veraltete Version handelt, welche nicht wirklich die Befehle nutzt, welche hier vorgestellt werden und vor allem einen massiven Bug besitzt, welcher die Daten zerstören kann. Siehe dazu auch den Hinweis auf der Download/Install-Seite der Homepage.
Nach der Installation stehen folgende Befehl zu der Verfügung:
trash-put > Datei in den Mülleimer
trash-list > Mülleimerinhalt anzeigen
restore-trash > Ergibt einer nummerierte Liste mit dem Inhalt des Mülleimers
trash-empty > ALLE Dateien aus dem Mülleimer entfernen
trash-empty $TAGE > Löscht die Dateien, welche länger als n-Tage schon in dem Mülleimer sind
Die Dateien werden unter dem Freedesktop.org-Standard (XDG-PATH) für den Müll/Trash abgelegt. Wer dies nicht möchte muss den Pfad per Softlink umbiegen. Ich weise extra daraufhin. Es ist vielleicht gewünscht den Mülleimer eher auf einem Enc. Datenträger zu haben, was auch eine bessere Lösung ist. Was nützt eine verschlüsselte HD, wenn die Dateien unverschlüsselt in dem Müll liegen. Eine neue Art von DumpsterDiving, wenigstens stinkt man da nicht;)
Am besten legt man sich einen Softlink auf trash-put Namens del an und nutzt einen cron-job bzw. nutzt die .bash_logout für das Leeren des Mülleimers. Natürlich geht auch ein Script, welches bei einem Shutdown ausgeührt wird. Am besten verknüpft man die ganze Sache mit shred.
Viel Spaß beim löschen;)
¹ Eine sehr gute Übersicht schrieb Carlo Wood 2008 mit dem Artikel HOWTO recover deleted files on an ext3 file system
Montag, 25. Januar 2010
Parcellite: Zwischenablage in ion3
Da ich sehr oft Links, Code und andere Schnipsel kopiere, freue ich mich natürlich wie ein Hecht, wenn ich mich dauerhaft hin und her bewegen kann, nur um mehrere Sachen zu kopieren. Gott, ich meine, ion3 ist mächtig, in meinen Augen, und er macht mir schon die Arbeit mehr als einfach in dem Bezug zur Ergonomie, aber keine Zwischenablage ist ein Zustand der nervt.
Hier springt für mich Parcellite in die Bresche. Bei Parcellite handelt es sich um eine Clipboard-Manager, welcher GTK+-basiert ist und mit Speicher-, sowie CPU-Leistung nicht hausieren geht, wie die Zeugen Jehovas mit dem Wachturm.
Nach der Installation,
- bei Debian per aptitude installierbar
- bei FreeBSD in den Ports deskutils
kann Parcellite gestartet und konfiguriert werden.
Bei mir startet Parcellite ohne ein icon, ich besitze kein Systemtray ( Wofür auch?) und als Daemon durch die ~/.xinitrc:
xset m 7 5
/home/seraphyn/bin/mount_truecrypt-favorits
parcellite -n -d &
exec ion3
Aktionen? Ja, ich mag Action;)
Genau das ist einer der Punkte, welcher mich angenehm überraschte. Es ist möglich durch das Kopieren in die Zwischenablage von Parcellite und durch das Drücken der Tastenkombination für Aktionen bestimmte Aktionen automatisch ausführen zu lassen. Als gutes Beispiel dient auf der Screenshotseite von Parcellite das letze Bild. Man markiert eine URL , drückt die Aktionstaste und wget macht einen Download. Natürlich kann man an diesem Punkt auch eigene Scripte einsetzen, für Parcellite gilt %s ist der letzte aktive Inhalt der Zwischenablage. Somit bekommt man als Tastaturfetischist noch weitere Möglichkeiten sich ohne Maus auszuleben, oder sprich der Faulheit eine Erweiterung zu verpassen.
Freitag, 15. Januar 2010
Meinung: Unix/Linux auf dem Desktop, Firma, Privat
Aus Sicht des Ottonormalverbrauchers kann ich durch viele Versuche sagen, Ja, die Benutzer kommen sehr Gut mit Unix und Linux auf dem Desktop klar. An manchen Ecken hakelt es vielleicht noch ein wenig, aber das Vertrauen ist definitiv größer als zu Windows. Auch der Helfer von Gegenüber ist langsam immer mehr vorhanden. Es liegt an dem Privatnutzer neue Gründe zu erforschen und auch ein wenig umzudenken. Einer meiner Stammsätze ist, wer schaltet einen Computer aus indem er auf Start drückt ( Gnome als Bsp. System>Herunterfahren). Somit sollte auch der Anwender gewillt sein, sich etwas Neues anzueignen, dann geht auch dies.
Aus Gimmick-, Aussehens-, oder ich bin Leetgründen sollte man kein Unix, oder Linux fahren.
Leider zeichnet sich im Moment ein Punkt ab, welcher mir nicht so gefällt, Linux ist für viele nur noch Ubuntu, auch fürEntwickler, dass dem nicht so ist, brauche ich dem geneigten Leser nicht zu sagen. Aber auch für mich ist es relativ nervig immer mehr zu sehen, wie sich Linux zu einem Monster aufbläst und bald auf alter Hardware nicht mehr zu nutzen ist. Ja es gibt Derivate, aber ich empfinde es als Ding der Unmöglichkeit mit dem Code so zu schludern, dass sich sogar meine 4 Xeon-Maschine ein wenig umschaut. Das darf nicht sein. Jedem das seine und ich weiß, wo ich welches Derivat von Unix und Linux am besten einsetze. Aber Glücklich bin ich mit der Gimmickanbiederei und dem "nurverwenden" von neuen Libs nicht. Man vergisst sehr schnell das Motto: Ein Werkzeug, eine Aufgabe.
Aus Sicht einer Firma sollte dort Linux schon lange auf dem Desktop laufen. Sei es die Remoteinstallation, das Updaten von Software, das setzen von Rechten und Berechtigungen ( vor allem in der Hardwaresicht) ist nur ein kleiner Teil. Als MCSE hatte ich damals gelernt das ich sehr viele 3rd Party-Tools gebraucht habe, um Dinge zu erledigen, welche das Betriebssystem von Haus aus schon können muss. Auch die Sicherheitsupdates sind eine unglaubliche Schweinerei, wenn man bedenkt wie das Preis/Leistungsverhältnis ist.
Die Software läuft nur auf Windows, dann wird es Zeit umzusatteln, denn es ist definitiv nicht Sicher, dass mit einer neuen Version des Betriebssystem auch die Software noch läuft. Das Officepaket zu wechseln bedeutet auch keine Schwierigkeit. Schon einmal Jemanden gesehen der Office 97 gelernt hat und der danach das Office 200X benutzen musste? Auch jener musste neu lernen, von den Scripten, anteilig, ganz zu schweigen. Wenn ich ein Serverupdate durchführe, sei es nun Debian, AIX, FreeBSD bin ich mir zu 92,5% sicher dass dies funktioniert. Bei einem Windowsserver... lassen wir das. Wenn nun Jemand nach ADS schreit, was ist denn ADS?
Wir haben LDAP, Kerberos und DNS. Ich gehe mal mehr als von aus, dass auch dies unter einem X lösbar ist. Und ich rede hier nicht von den YellowPages.
In meiner Laufbahn habe ich viele Exchangeserver gesehen. Das Lustige daran ist, dass er als Mailserver fungiert und vielleicht nur 5%-11% von den Gimmicks, welche M$ propagandiert genutzt werden. Sei es Blackberry, läuft auch unter X, oder auch übergreifende Terminplanung. Was mich Microsoft nicht machen lässt, ist die Software so weit anpassen, wie es mein Gusto bestimmt.
Ein Desktop muss nicht wie ein Windowsdesktop aussehen.
Kann sich Jemand noch an die alten Workstations erinnern?
Grün auf Schwarz. Gut, nicht perfekt für die Augen, aber die Arbeit wurde erledigt, ohne eine Beschwerde, dass der Desktophintergrund nicht veränderbar ist. Sind wir doch einmal ehrlich, wer einen ThinClient mit Kioskmode als Arbeitsstation nutzt und dem Mitarbeiter letztendlich mal klar macht, das ist Dein Arbeitsplatz, der hat weniger zu administrieren.
Nicht nur das, der Energieverbrauch ist geringer ist, sondern ich schiebe ein weiteres Blade ein, wenn ich mehr Power an den Clients brauche. Ganz zu schweigen von den Aufrüstungskosten bei ein paar tausend Clients bei Normrechnern.
Ich setze fähige Administratoren vorraus. Vielleicht auch eine eigene Distribution, man denke da an eine deutsche Großstadt.
Muss ich das extra betonen? Ohja, denn auch ich musste seit NT4.0 immer wieder meinen MCSE erneuern. Es änderte sich viel und die Kosten entsprachen auch jenem, was ich für einen Linux/Unixkurs zahlen würde. Vielleicht einen Bruchteil. Denn ich muss mir keine Vollversion eines Betriebsystems kaufen, um in meinem Hause eine entsprechende Lernumgebung zu haben. Ich rede nicht von 120 Tagen, sondern ein Betriebssystem kennt man erst, wenn es mal kontinuierlich im Alltag läuft und massiv genutzt wird. Es darf genickt werden;)
Somit, Kurse müssen immer wieder bezahlt werden, aber ein guter Unix/Linux-Admin kennt sich komischerweise auch mit Windows aus, vice versa, Nein.
Firmenweit mag es im Moment nur noch an den Nutzer der Bullshit-Generatoren liegen, welche die Zeit noch nicht erkannt haben. Schade für viele Admins, traurig für viele Programmierer.
Worauf will ich hinaus?
Ich denke, dass einige bei dem Text genickt, andere den Kopf geschüttelt haben. Ja, ich habe es nicht fein granuliert. Warum auch? Das Netz bietet genug Anhaltspunkte und ich habe es schon geschafft eine Firma innerhalb von 3 Tagen auf Unix und Linux umzuswitchen, die Planungs- und Evaluierungszeit nicht mitgerechnet.
Ich kann nur aus meiner Erfahrung heraus sagen, dass Compiz- und Blinkydohs-Konsorten nur ein goldenes Kalb sind und man sehr Gut mit Unix und Linux arbeiten kann. Aus diesem Grunde erklärte ich schon vor 10 Jahren mein Netzwerk zu einer microsoftfreien Zone und wer sich mal selber ein wenig Quält kann das auch. Rituale schön und Gut, aber nicht bei meinen Daten und meinem schnöden Mammon.
Für mich bedeutet dies, ich klicke jede Seite ungelesen zu, welche den Unix/Linux-Desktop für dieses Jahr heraufbeschwört, denn Linux und Unix sind schon auf dem Desktop, nur muss der gesamte Mainstream auch dies nutzen?
Zur Diskussion freigegeben
Meine .bash_functions
. ~/.bash_functions
fi
Das erleichter mir den Überlick und das gleiche mache ich mit den Dateien ~/.bash_aliases ~/.bash_exports.
Niklot. Nein, ich nehme keine zsh;) (ein Insider).
~./bash_functions:
function wikipedia() { w3m http://de.wikipedia.org/w/wiki.phtml\?search="$*" ;}
function mtube {
video_id=$(curl -s $1 | sed -n "/watch_fullscreen/s;.*\(video_id.\+\)&title.*;\1;p");
mplayer -fs $(echo "http://youtube.com/get_video.php?$video_id");
}
function mkcd() {
[ -n "$1" ] && mkdir -p "$@" && cd "$1";
}
cp_p()
{
strace -q -ewrite cp -- "${1}" "${2}" 2>&1 \
| awk '{
count += $NF
if (count % 10 == 0) {
percent = count / total_size * 100
printf "%3d%% [", percent
for (i=0;i<=percent;i++)
printf "="
printf ">"
for (i=percent;i<100;i++)
printf " "
printf "]\r"
}
}
END { print "" }' total_size=$(stat -c '%s' "${1}") count=0
}
1. wikipedia lässt mich in der Shell mit Hilfe von w3m nachschlagen
2. mtube lässt mit Youtube-Videos mit der Hilfe des mplayers anschauen ( Ich muss mal ein irssi-Script schreiben, das ...)
3. mkcd lässt mich ein Verzeichnis erstellen und gleichzeitig in jenes hineinwechseln, parents werden auch erstellt, falls nicht vorhanden.
4. cp_p gibt mir einen progress bar für den Kopierbefehl cp. # Der Befehl ist von Chris Lamb .Thank You, Chris
Donnerstag, 7. Januar 2010
BSD Magazin stellt seine Ausgaben zum freien Download zur Verfügung
Somit wird nun aus dem BSD-Magazin scheinbar eine freie Online-Publikation. Der Hilfeaufruf ist ernst gemeint und ich hoffe einige Aktivisten kommen dem nach. Auch wünsche ich mir, dass es dem BSD Magazin vor lauter Linuxhype nicht ergeht wie manch anderem Magazin. Ich möchte nicht nun auf andere Onlinepublikationen verweisen, welche auf Linux gemünzt waren und trotz sehr starker Initiative seitens der Macher untergingen. OpenSource, seien es reine Anwedungen, oder auch unixoide freie Betriebssysteme leben von den Benutzer, dass sollte man nicht vergessen. Somit, nicht das Wissen horten und spiegeln, Neu erschaffen und verbessern.
Dear Beta Testers,
I am writing to inform you that BSD Magazine is now transforming into afree monthly online publication. It will stay in the same quality and
form. It will look like the BSD Magazine one is familiar and comfortable with.
BSD Mag will be available to download at our website and sent to all newsletter subscribers.
The first online issue (2/2010) is going to come out in February. Since the magazine now becomes a monthly we will need even more help and involvement.
Also, please let me take this opportunity to thank all of you who helped with the upcoming issue 2/2010. Your efforts are much appreciated.
There is a new poll at our website where you can let us know which topics interest you most. Please do not hesitate to take a vote.
Thank you so much for your support!
Have a fantastic new year!
Best regards,
Michal
BSD Magazin
