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Eine neue Versions meines Lieblingsfilemangers: worker 2.17.6
Eine neue Version meines Lieblingsdateimanagers worker hat das Licht der Welt erblickt:
New features:Auf einer Shell kann man auch mc nutzen, aber in der grafischen Richtung ist IMHO worker das nonplusultra. Konfiguration und Eingewöhnungszeit dauern vielleicht ein wenig, aber, und es ist wirklich so, für Tastaturfreunde die Empfehlung schlecht hin. Habt Mut und nutzt Ihn mal;)
- The event handling has been improved so the process does not wake up too often. That might be beneficial for laptop users to save battery power.
- Worker now opens a dialog when new devices become available to ask what to do with them (mount them, open volume manager or do nothing). There is a new option in the volume manager section to disable this behavior.
- It is now possible to sort the file list by file permissions
- The layout configuration has an additional option to apply the list view weight relatively to the active side. That makes it possible to set the current side to 80% of the window width regardless of whether it is the left or right side.
- There is a new command option --config to choose a different configuration directory.
other changes:
- HAL support status is shown in about window.
- Improved built-in configuration to be slightly more useful in case no other configuration is found.
- The button for editing the list of hidden devices in the volume manager has been removed, the dialog can be accessed with the secondary button function of the hide button.
fixes:
- Improved detection of new devices. Sometimes they were reported multiple times or never (if they have been reconnected).
Donnerstag, 4. Februar 2010
TinyTiny-RSS und ion3: Anzeige der neuen Feednachrichten in der Statusbar
Da der neue Firefox nicht mehr von dem TinyTiny-RSS-Notifier unterstütz wird, ich es auch Leid bin immer wieder Sourcen umschreiben zu müssen, habe ich mir etwas anderes überlegt.
Wie das ganze Internet sich vielleicht bewusst ist, ich posaune es auch bei jeder Gelegenheit raus;), nutze ich ion3 und passe das ganze System meinem Gusto an. Ich meine, Mensch, warum nutze ich sonst Unix und Linux, wenn ich mich mit dem vorgesetzten befriedigen muss, anstelle mein eigenes System zu schaffen?
Nachdem ich nun mir meine Anzahl neuer Mails durch ein nettes Perlscript anzeigen lasse (Net::IMAP::Simple::SSL sei Dank), kann ich auch das ganze für TinyTiny-RSS machen.
Somit begab ich mich auf der Suche nach der API und war schon daran ein PM in Perl dafür zu nutzen, bis ich auf die Idee kam mir das XPI der Notifiers genau anzusehen. Was sahen meine tauben Augen mitten im Code, der gute Mann, welcher das gecodet hat, geht über die backend.php und das ganze funktioniert auch noch ohne Login.
Mein erster Test auf der Konsole mit curl bestätigte mir das ganze, ich brauche kein -u$USERNAME:$LOGIN mit anzugeben. TinyTiny-RSS schmiss mir auch so die gewünschte Antwort heraus.
Kurz und Gut, ich habe den ganzen Aufruf in eine ausführbare Datei in ~/bin geschmissen, ausführbar gemacht und nochmals überprüft. Geht.
Da ich in ion3 in der Datei $HOME/.ion3/cfg_statusbar.lua eigene ausführbare Dateien eingliedern kann, habe ich dies auch gleich gemacht:
Dies wird dann mit einem ttrss: %exec_ttrss in die Zeile template= eingefügt.
Simple, aber Ressourcenschonend.
Hier mal ein Bild meiner kompletten Statusbar:
1. Uhrzeit
2. Systemlast
3. Ethernet und Wlan
4. Akku ( im Moment keiner im Thinkpad) und die Temperatur des Systems
5. Die einzelnen virtuellen Desktops, erweitert sich je nach der Anzahl n
6. Das Wetter
7. Mailaccount 2x und TinyTinyRSS
Natürlich kann man das ganze auch in DWM/WMii/Awesome/*box einbauen. Ist ja kein Ding von Welt;)
Wie das ganze Internet sich vielleicht bewusst ist, ich posaune es auch bei jeder Gelegenheit raus;), nutze ich ion3 und passe das ganze System meinem Gusto an. Ich meine, Mensch, warum nutze ich sonst Unix und Linux, wenn ich mich mit dem vorgesetzten befriedigen muss, anstelle mein eigenes System zu schaffen?
Nachdem ich nun mir meine Anzahl neuer Mails durch ein nettes Perlscript anzeigen lasse (Net::IMAP::Simple::SSL sei Dank), kann ich auch das ganze für TinyTiny-RSS machen.
Somit begab ich mich auf der Suche nach der API und war schon daran ein PM in Perl dafür zu nutzen, bis ich auf die Idee kam mir das XPI der Notifiers genau anzusehen. Was sahen meine tauben Augen mitten im Code, der gute Mann, welcher das gecodet hat, geht über die backend.php und das ganze funktioniert auch noch ohne Login.
Mein erster Test auf der Konsole mit curl bestätigte mir das ganze, ich brauche kein -u$USERNAME:$LOGIN mit anzugeben. TinyTiny-RSS schmiss mir auch so die gewünschte Antwort heraus.
Kurz und Gut, ich habe den ganzen Aufruf in eine ausführbare Datei in ~/bin geschmissen, ausführbar gemacht und nochmals überprüft. Geht.
curl http://$TTRSSINSTALLATIONSORT/backend.php?op=getUnread\&login=admin
Da ich in ion3 in der Datei $HOME/.ion3/cfg_statusbar.lua eigene ausführbare Dateien eingliedern kann, habe ich dies auch gleich gemacht:
exec = {
chris={
program='/home/seraphyn/Dokumente/bin/imapchris',
retry_delay=6000*1000,
},
sera={
program='/home/seraphyn/Dokumente/bin/imapseraphyn',
retry_delay=6000*1000,
},
ttrss={
program='/home/seraphyn/bin/ttrss',
retry_delay=2400000*1000,
},
},
Wie man oben sehen kann, befinden sich auch die beiden Perlscripte für meine IMAP-Accounts (Dokumente ist ein verschlüsseltes Laufwerk und somit können dort die Passwörter im Klartext in dem Script stehen, $PATH ist natürlich in der .bashrc vorhanden) und das ttrss-Script.chris={
program='/home/seraphyn/Dokumente/bin/imapchris',
retry_delay=6000*1000,
},
sera={
program='/home/seraphyn/Dokumente/bin/imapseraphyn',
retry_delay=6000*1000,
},
ttrss={
program='/home/seraphyn/bin/ttrss',
retry_delay=2400000*1000,
},
},
Dies wird dann mit einem ttrss: %exec_ttrss in die Zeile template= eingefügt.
Simple, aber Ressourcenschonend.
Hier mal ein Bild meiner kompletten Statusbar:
1. Uhrzeit
2. Systemlast
3. Ethernet und Wlan
4. Akku ( im Moment keiner im Thinkpad) und die Temperatur des Systems
5. Die einzelnen virtuellen Desktops, erweitert sich je nach der Anzahl n
6. Das Wetter
7. Mailaccount 2x und TinyTinyRSS
Natürlich kann man das ganze auch in DWM/WMii/Awesome/*box einbauen. Ist ja kein Ding von Welt;)
Mittwoch, 27. Januar 2010
Shellthusiast: trash-cli, denn manchmal ist rm zuviel
Viele Unixer und Linuxer leben gerne in der Shell. Im Normalfall ist man nicht der geneigte Windowsbenutzer, welcher bei einem Löschkommando die Fragen: Ja, Nein, Vielleicht, Ich weiß nicht und Abbrechen bekommt ( dieser Humor sei mir gegönnt). Sprich, wenn Du etwas löschtst, dann bist Du dir auch sicher, dass Du jenes möchtest, typisch Unix/Linux und das ist auch Gut so. Jedem ist es schon einmal passiert, dass er eine Datei in der Orkus geschossen hat und danach durch die Gegend gesprungen ist wie Rumpelstilzchen. Nun könnte man ext3undel, foremost, oder ext3grep nutzen und sich auf ein bischen DeepLevel-Hacking von ext3 begeben. Kenntnisse vorausgesetzt¹
Wer wirklich löschen möchte sollte/muss shred nutzen, in der Default-Einstellung wird die Datei 25 mal überschrieben, aber leider kein Fortschritt angezeigt, dies kann mit der Option -v geschehen. Am besten einen alias anlegen.
Da ich mich zu 99% auf der Shell bewege und nur das nötigste per GUI nutze hatte ich auch schon den Fall der Löschung eines wichtigen Files, zum Glück nicht mit shred. Dies brachte mich zu dem Finden von trash-cli.
trash-cli bietet einem einen Mülleimer in der Shell und hilft somit, manchen Vertipper ohne eine daraus hervorgehende Halbglatze durch Haare raufen zu verhindern und befindet sich auch als schlechgepflegtes Paket in den Debian-Repositories. Bei FreeBSD muss es mit der Hand kompiliert werden, welches bei den Abhängigkeiten ( python >= 2.5 ; python-setuptools >= 2.5) nicht die Herausforderung für ein Shellfreund sein sollte.
Ich kann aber nur davon warnen das Debian-Paket zu nehmen, da es sich um eine veraltete Version handelt, welche nicht wirklich die Befehle nutzt, welche hier vorgestellt werden und vor allem einen massiven Bug besitzt, welcher die Daten zerstören kann. Siehe dazu auch den Hinweis auf der Download/Install-Seite der Homepage.
Nach der Installation stehen folgende Befehl zu der Verfügung:
trash-put > Datei in den Mülleimer
trash-list > Mülleimerinhalt anzeigen
restore-trash > Ergibt einer nummerierte Liste mit dem Inhalt des Mülleimers
trash-empty > ALLE Dateien aus dem Mülleimer entfernen
trash-empty $TAGE > Löscht die Dateien, welche länger als n-Tage schon in dem Mülleimer sind
Die Dateien werden unter dem Freedesktop.org-Standard (XDG-PATH) für den Müll/Trash abgelegt. Wer dies nicht möchte muss den Pfad per Softlink umbiegen. Ich weise extra daraufhin. Es ist vielleicht gewünscht den Mülleimer eher auf einem Enc. Datenträger zu haben, was auch eine bessere Lösung ist. Was nützt eine verschlüsselte HD, wenn die Dateien unverschlüsselt in dem Müll liegen. Eine neue Art von DumpsterDiving, wenigstens stinkt man da nicht;)
Am besten legt man sich einen Softlink auf trash-put Namens del an und nutzt einen cron-job bzw. nutzt die .bash_logout für das Leeren des Mülleimers. Natürlich geht auch ein Script, welches bei einem Shutdown ausgeührt wird. Am besten verknüpft man die ganze Sache mit shred.
Viel Spaß beim löschen;)
¹ Eine sehr gute Übersicht schrieb Carlo Wood 2008 mit dem Artikel HOWTO recover deleted files on an ext3 file system
Wer wirklich löschen möchte sollte/muss shred nutzen, in der Default-Einstellung wird die Datei 25 mal überschrieben, aber leider kein Fortschritt angezeigt, dies kann mit der Option -v geschehen. Am besten einen alias anlegen.
Da ich mich zu 99% auf der Shell bewege und nur das nötigste per GUI nutze hatte ich auch schon den Fall der Löschung eines wichtigen Files, zum Glück nicht mit shred. Dies brachte mich zu dem Finden von trash-cli.
trash-cli bietet einem einen Mülleimer in der Shell und hilft somit, manchen Vertipper ohne eine daraus hervorgehende Halbglatze durch Haare raufen zu verhindern und befindet sich auch als schlechgepflegtes Paket in den Debian-Repositories. Bei FreeBSD muss es mit der Hand kompiliert werden, welches bei den Abhängigkeiten ( python >= 2.5 ; python-setuptools >= 2.5) nicht die Herausforderung für ein Shellfreund sein sollte.
Ich kann aber nur davon warnen das Debian-Paket zu nehmen, da es sich um eine veraltete Version handelt, welche nicht wirklich die Befehle nutzt, welche hier vorgestellt werden und vor allem einen massiven Bug besitzt, welcher die Daten zerstören kann. Siehe dazu auch den Hinweis auf der Download/Install-Seite der Homepage.
Nach der Installation stehen folgende Befehl zu der Verfügung:
trash-put > Datei in den Mülleimer
trash-list > Mülleimerinhalt anzeigen
restore-trash > Ergibt einer nummerierte Liste mit dem Inhalt des Mülleimers
trash-empty > ALLE Dateien aus dem Mülleimer entfernen
trash-empty $TAGE > Löscht die Dateien, welche länger als n-Tage schon in dem Mülleimer sind
Die Dateien werden unter dem Freedesktop.org-Standard (XDG-PATH) für den Müll/Trash abgelegt. Wer dies nicht möchte muss den Pfad per Softlink umbiegen. Ich weise extra daraufhin. Es ist vielleicht gewünscht den Mülleimer eher auf einem Enc. Datenträger zu haben, was auch eine bessere Lösung ist. Was nützt eine verschlüsselte HD, wenn die Dateien unverschlüsselt in dem Müll liegen. Eine neue Art von DumpsterDiving, wenigstens stinkt man da nicht;)
Am besten legt man sich einen Softlink auf trash-put Namens del an und nutzt einen cron-job bzw. nutzt die .bash_logout für das Leeren des Mülleimers. Natürlich geht auch ein Script, welches bei einem Shutdown ausgeührt wird. Am besten verknüpft man die ganze Sache mit shred.
Viel Spaß beim löschen;)
¹ Eine sehr gute Übersicht schrieb Carlo Wood 2008 mit dem Artikel HOWTO recover deleted files on an ext3 file system
Montag, 25. Januar 2010
Parcellite: Zwischenablage in ion3
Eines hat mich doch ein wenig gewurmt an meinem WM, die Zwischenablage.
Da ich sehr oft Links, Code und andere Schnipsel kopiere, freue ich mich natürlich wie ein Hecht, wenn ich mich dauerhaft hin und her bewegen kann, nur um mehrere Sachen zu kopieren. Gott, ich meine, ion3 ist mächtig, in meinen Augen, und er macht mir schon die Arbeit mehr als einfach in dem Bezug zur Ergonomie, aber keine Zwischenablage ist ein Zustand der nervt. Hier springt für mich Parcellite in die Bresche. Bei Parcellite handelt es sich um eine Clipboard-Manager, welcher GTK+-basiert ist und mit Speicher-, sowie CPU-Leistung nicht hausieren geht, wie die Zeugen Jehovas mit dem Wachturm. Nach der Installation,
- bei Debian per aptitude installierbar
- bei FreeBSD in den Ports deskutils
kann Parcellite gestartet und konfiguriert werden. Bei mir startet Parcellite ohne ein icon, ich besitze kein Systemtray ( Wofür auch?) und als Daemon durch die .xinitrc:
xmodmap ~/.XmodmapKeyCodes
xset m 7 5
/home/seraphyn/bin/mount_truecrypt-favorits
parcellite -n -d &
exec ion3
Ich habe mich für die Tastenkompinationen CTRL+ALT+H für den Verlauf, CTRL+ALT+A für die Aktionen und CTRL+ALT+P für die Einstellungen entschieden und sie somit bei dem Standardeinstellungen belassen, aber nutze die primäre Zwischenablage im Gegensatz zu STRG+C.
Aktionen? Ja.
Genau das ist einer der Punkte, welcher mich angenehm überraschte. Es ist möglich durch das Kopieren in die Zwischenablage von Parcellite und durch drücken der Aktionenshortcuts bestimmte Aktionen automatisch ausführen zu lassen. Als gutes Beispiel dient auf der Screenshotseite von Parcellite das letze Bild. Man markiert eine URL , drückt die Aktionstaste und wget macht einen Download
xset m 7 5
/home/seraphyn/bin/mount_truecrypt-favorits
parcellite -n -d &
exec ion3
Zenburn in Links2
Gerne nutze ich links2, vor allem mit der grafischen Option ( seraphyn@takeshi:~$ echo 'links2 -g' > ~/bin/surf && chmod +x ~/bin/surf somit reicht ein surf in dem Ausführendialog ...) aus Gründen des schnellen Starts, weil Er in X11 genauso schön läuft wie im FrameBuffer. Um auch dort die zenburnfarben in der Oberfläche zu nutzen editiert man die Datei ~/.links2/links.cfg nachdem einmal der Browser zuvor gestartet und wieder geschlossen wurde.
Diese Zeilen suchen und mit dem angegebenen Werten ändern:
Diese Zeilen suchen und mit dem angegebenen Werten ändern:
background_color 4144959
foreground_color 8363903
scroll_bar_area_color 4144959
scroll_bar_bar_color 8363903
scroll_bar_frame_color 4144959
foreground_color 8363903
scroll_bar_area_color 4144959
scroll_bar_bar_color 8363903
scroll_bar_frame_color 4144959
Firefox zenburn Persona
Personas sind ja des Firefox neue Kleider. Da ich ja ein schwerer zenburn-Fan bin, war es für mich natürlich sofort klar ein Persona in der Form herzustellen. Nach einem kurzen Geplänkel mit dem Personas Team ( Es würde schon ein Persona mit dem Namen geben, aber Dank Rücksprache mit Ryan Doherty per Mail wurde es doch "approved", Danke nochmal Ryan) ist es Online und kann genutzt werden. Also kann nun auch der Firefox den Augen eine Chance geben;)
Freitag, 15. Januar 2010
Die Laptopreperatur und eine rechtliche Frage
Kennt Ihr das, ihr seid bekannt dafür sich mit Hardware, Software auszukennen, seid ehemaliger Telekommunikationselektroniker und erfreut Euch immer daran einer Person aus dem Freundeskreis zu helfen.
Somit kam es, dass mir ein Freund einen Laptop brachte, natürlich mit Windows, welcher sich keinen Millimeter mehr bewegen wollte. Damn, dachte ich mir, aber wie ich so bin, der junge Mann des Freundes hatte kein Geld, so wurde mir berichtet und er braucht den Laptop.
Acer Aspire 1350. Die erste Hürde, ein Passwort für die HD. Freund rufte den Besitzer an, es war seine Postleitzahl. Nächste Hürde, Bios-Passwort. Dies wusste unser Laptopbesitzer nicht mehr. Also funktionierte das Booten von dem CD-ROM und USB-Stick nicht. Glück im Unglück, PXE funktionierte und ich konnte mit meinen Werkzeugen an die Maschine ran. Ich mag PXE und so ein Environment hat mir schon öfters den Hintern gerettet, sei es Backup, Forensic, Installation etc. Kurz und Gut, die HD war im Eimer und ich riet Ihm zu einer Neuen. Moment, es dauert 5 Wochen bis mein Freund denjenigen erreichte. Somit sind dann schon 2 Monate in das Land gegangen. Ende Dezember erreichte mich die Festplatte durch drei weitere Hände und ich baute sie ein. Natürlich erst nachdem ich den Laptop zerlegte, Sauber machte. Wie es im Voraus abgemacht wurde wollte ich alte HW haben, welche mir versprochen, aber dann negiert wurde. Es wurde mir versprochen mir etwas im Wert von 50€ zu kaufen. Egal, zwar mag ich eine Bezahlung in dem Sinne nicht, wenn Jemand kein Geld hat, aber mit einer Bestellung bei meinem "Hardwaredevotionalienhändler" gebe ich mich gerne zufrieden, denn ich brauche neue Lüfter in meiner XBox 1 und der Wert ist dann max. 20€. Der Wille zählt. Nun habe kein Windows installieren können/wollen, da ich keinen RIAS aufgesetzt habe und es auch nicht vorhabe. Sowas kann Er mir nicht zahlen. Somit wieder meinen Freund angerufen, Ihm das gesagt und ausgerichtet, dass er sich bei Acer melden solle, da ich das Passwort nicht bei diesem Laptop per Jumper resetten kann, geschweige das die alten Masterpasswörter a la LKWPETER funktionieren. Endlich meldete sich auch mal der Besitzer bei mir. Ich erklärte die Sachlage, und gab dem Herren 1 Woche Zeit sich mal wieder bei mir zu melden, natürlich bekam er die Seriennummer etc. des Laptops und die Telefonnummer von Acer bzgl. des Passwortes. Und wie man sich denken kann, der Laptopeigentümer meldete sich nicht. Ergo, ein Linux per Netzwerk aufgespielt und meinem Freund gesagt der Laptop ist Fertig, der Besitzer kann Ihn abholen und sich auch an die Modalitäten halten. Mit dem Linux sieht er, dass die Maschine wieder rennt und er kann sich dann das nötige selbst aufspielen. Der Freund versucht seitdem den Besitzer zu erreichen. Leider ist der Besitzer auch umgezogen und somit nicht erreichbar per direktem Weg. Es ist ein halbes Jahr nun vergangen. Langsam fange ich schon an auf das Geld zu pochen, 50€, was für die Arbeit ein Witz ist.
Klug wie ich bin, habe ich mal auf der Bucht geschaut was denn so ein Acer Aspire 1350 Wert ist. Leider gehen die Maschinen für um die 25€ - 50€ weg und damit ist meine Arbeit nicht wirklich gedeckt, wenn ich hoffen muss, dass 50€ für Ihn gezahlt werden. Samt der Arbeit, welche noch aussteht um die Maschine auf die Bucht zu setzen, wegzuschicken etc.
Wie ist das, ab welcher Wartezeit kann ich den Laptop verkaufen?
Wie lange muss ich den Laptop aufheben, oder welche gesetzlichen Schritte muss ich unternehmen?
Falls ich gesetzliche Schritte unternehmen muss, muss der Besitzer es mir bezahlen?
Es gibt nur einen mündlichen Vertrag.
Freue mich über Kommentare mit Links zu den § und Urteilen
Somit kam es, dass mir ein Freund einen Laptop brachte, natürlich mit Windows, welcher sich keinen Millimeter mehr bewegen wollte. Damn, dachte ich mir, aber wie ich so bin, der junge Mann des Freundes hatte kein Geld, so wurde mir berichtet und er braucht den Laptop.
Acer Aspire 1350. Die erste Hürde, ein Passwort für die HD. Freund rufte den Besitzer an, es war seine Postleitzahl. Nächste Hürde, Bios-Passwort. Dies wusste unser Laptopbesitzer nicht mehr. Also funktionierte das Booten von dem CD-ROM und USB-Stick nicht. Glück im Unglück, PXE funktionierte und ich konnte mit meinen Werkzeugen an die Maschine ran. Ich mag PXE und so ein Environment hat mir schon öfters den Hintern gerettet, sei es Backup, Forensic, Installation etc. Kurz und Gut, die HD war im Eimer und ich riet Ihm zu einer Neuen. Moment, es dauert 5 Wochen bis mein Freund denjenigen erreichte. Somit sind dann schon 2 Monate in das Land gegangen. Ende Dezember erreichte mich die Festplatte durch drei weitere Hände und ich baute sie ein. Natürlich erst nachdem ich den Laptop zerlegte, Sauber machte. Wie es im Voraus abgemacht wurde wollte ich alte HW haben, welche mir versprochen, aber dann negiert wurde. Es wurde mir versprochen mir etwas im Wert von 50€ zu kaufen. Egal, zwar mag ich eine Bezahlung in dem Sinne nicht, wenn Jemand kein Geld hat, aber mit einer Bestellung bei meinem "Hardwaredevotionalienhändler" gebe ich mich gerne zufrieden, denn ich brauche neue Lüfter in meiner XBox 1 und der Wert ist dann max. 20€. Der Wille zählt. Nun habe kein Windows installieren können/wollen, da ich keinen RIAS aufgesetzt habe und es auch nicht vorhabe. Sowas kann Er mir nicht zahlen. Somit wieder meinen Freund angerufen, Ihm das gesagt und ausgerichtet, dass er sich bei Acer melden solle, da ich das Passwort nicht bei diesem Laptop per Jumper resetten kann, geschweige das die alten Masterpasswörter a la LKWPETER funktionieren. Endlich meldete sich auch mal der Besitzer bei mir. Ich erklärte die Sachlage, und gab dem Herren 1 Woche Zeit sich mal wieder bei mir zu melden, natürlich bekam er die Seriennummer etc. des Laptops und die Telefonnummer von Acer bzgl. des Passwortes. Und wie man sich denken kann, der Laptopeigentümer meldete sich nicht. Ergo, ein Linux per Netzwerk aufgespielt und meinem Freund gesagt der Laptop ist Fertig, der Besitzer kann Ihn abholen und sich auch an die Modalitäten halten. Mit dem Linux sieht er, dass die Maschine wieder rennt und er kann sich dann das nötige selbst aufspielen. Der Freund versucht seitdem den Besitzer zu erreichen. Leider ist der Besitzer auch umgezogen und somit nicht erreichbar per direktem Weg. Es ist ein halbes Jahr nun vergangen. Langsam fange ich schon an auf das Geld zu pochen, 50€, was für die Arbeit ein Witz ist.
Klug wie ich bin, habe ich mal auf der Bucht geschaut was denn so ein Acer Aspire 1350 Wert ist. Leider gehen die Maschinen für um die 25€ - 50€ weg und damit ist meine Arbeit nicht wirklich gedeckt, wenn ich hoffen muss, dass 50€ für Ihn gezahlt werden. Samt der Arbeit, welche noch aussteht um die Maschine auf die Bucht zu setzen, wegzuschicken etc.
Wie ist das, ab welcher Wartezeit kann ich den Laptop verkaufen?
Wie lange muss ich den Laptop aufheben, oder welche gesetzlichen Schritte muss ich unternehmen?
Falls ich gesetzliche Schritte unternehmen muss, muss der Besitzer es mir bezahlen?
Es gibt nur einen mündlichen Vertrag.
Freue mich über Kommentare mit Links zu den § und Urteilen
Mittwoch, 13. Januar 2010
Man hoffe auf einen dummen Dieb
Adeona, an sich ein guter Service und ein kleines Rad in einem laufenden Prozess genannt Sicherheit.
Nur, wer sich wirklich einmal Gedanken macht und die weitere Sicherheit seines Laptops gut geplant hat, wird wohl oder übel auch die komplette Festplatte verschlüsselt haben, davon gehe ich aus.
Sei es nur mit einem Passwort, oder wie es sich gehört, auch zusätzlich gleich mit einem USB-Stick, ohne diesen zusätzlich Part zu dem Passwort bleibt die HD verschlüsselt.
Ergo, der Dienst wird nicht gestartet, weil die HD nicht entschlüsselt wurde und die Maschine wird somit von dem "freundlichen" neuen Besitzer ( Nicht wirklich der Eigentümer, da gibt es Unterschiede ) mit seinem Betriebssystem der Wahl bespielt. Wenn er nun noch so Klug ist und die MAC der NICs ändert, ist die Suche nicht mehr sehr einfach. Lassen wir mal die Seriennummer außer acht, ich will ja keine Anleitung dafür geben;)
Wenn schon das ganze System nicht verschlüsselt wurde, der Dieb nun wirklich das Gerät startet, dann kann man auf Netzwerkkommunikation, sprich Anschluss an das WAN hoffen.
//ironie Vielleicht hat man ja UMTS und einen GPS-Sender eingebaut //ironie
Wie ich schon sagte, in dem Sinne keine schlechte Idee, wenn es an einem Ende laggt, nur kann wirklich auf einen dummen Dieb hoffen und nicht auf einen klugen, wobei, wer Klug ist klaut keinen Laptop. Denn sowas macht man einfach nicht.
Laptopdiebstahl wird bei mir nicht unter 42 Stunden Windows Vista mit Tokyo Hotel geahndet;)
Nur, wer sich wirklich einmal Gedanken macht und die weitere Sicherheit seines Laptops gut geplant hat, wird wohl oder übel auch die komplette Festplatte verschlüsselt haben, davon gehe ich aus.
Sei es nur mit einem Passwort, oder wie es sich gehört, auch zusätzlich gleich mit einem USB-Stick, ohne diesen zusätzlich Part zu dem Passwort bleibt die HD verschlüsselt.
Ergo, der Dienst wird nicht gestartet, weil die HD nicht entschlüsselt wurde und die Maschine wird somit von dem "freundlichen" neuen Besitzer ( Nicht wirklich der Eigentümer, da gibt es Unterschiede ) mit seinem Betriebssystem der Wahl bespielt. Wenn er nun noch so Klug ist und die MAC der NICs ändert, ist die Suche nicht mehr sehr einfach. Lassen wir mal die Seriennummer außer acht, ich will ja keine Anleitung dafür geben;)
Wenn schon das ganze System nicht verschlüsselt wurde, der Dieb nun wirklich das Gerät startet, dann kann man auf Netzwerkkommunikation, sprich Anschluss an das WAN hoffen.
//ironie Vielleicht hat man ja UMTS und einen GPS-Sender eingebaut //ironie
Wie ich schon sagte, in dem Sinne keine schlechte Idee, wenn es an einem Ende laggt, nur kann wirklich auf einen dummen Dieb hoffen und nicht auf einen klugen, wobei, wer Klug ist klaut keinen Laptop. Denn sowas macht man einfach nicht.
Laptopdiebstahl wird bei mir nicht unter 42 Stunden Windows Vista mit Tokyo Hotel geahndet;)
Mittwoch, 6. Januar 2010
Shorty: Debian NVidia fehlerhafte Fenster und compiz
Da ein Freund bei mir das Problem hatte, dass die Fenster bei einer Compiz-Installation in maximierter Form schwarz wurden, hier als Kurztip wie man das ganze in die richtige Form bringt. Nachdem compiz und Konsorten installiert wurden wird ein Backup der Datei /usr/bin/compiz in das /root-Verzeichnis gemacht und eine Änderung in der Datei /usr/bin/compiz vorgenommen. Danach ist compiz im Normalzustand nutzbar:
Somit keine schwarzen maximierten Fenster durch compiz unter Lenny.
Den nutzen von compiz überlasse ich den geneigtem Leser.
hanomag:/# cd /usr/bin
hanomag:/usr/bin# cp compiz /root/copizBCKP
hanomag:/usr/bin# pico compiz
hanomag:/usr/bin# cp compiz /root/copizBCKP
hanomag:/usr/bin# pico compiz
# No indirect by default
INDIRECT="no"
INDIRECT="no"
# No indirect by default
INDIRECT="yes"
INDIRECT="yes"
Somit keine schwarzen maximierten Fenster durch compiz unter Lenny.
Den nutzen von compiz überlasse ich den geneigtem Leser.
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Sicherheit der Debian-Pakete
Es wurde auch endlich mal Zeit, dass ein "böses" Debianpaket aufschlägt und ich hatte es schon früher erwartet. Nicht nur ich, auch andere Debianer warteten auf den Moment bei welchen es richtig los geht. Dieser Moment ist nun gekommen und eine Aussage, welche ich immer in die Welt hinausposaune ist jene:
Zum Glück, das ist es wirklich, hat sich der kleine Scripthippie nicht auf eine sehr böse Sache spezialisiert, sondern er haut einfach ein "paar" Pings auf eine Domain. Ich erinnere nochmals daran, dass man ein Paket mit Rechten des Benutzers root installiert. Stellt sich die Frage, was wäre, wenn er etwas mehr in die Trickkiste gegriffen hätte und sich die Maschinen wirklich unter den Nagel reißen würde. Remote. Eine Firewall dazwischen ist nicht wirklich das Problem, denn Outbound ist immer etwas erlaubt. Man muss es nur versuchen. Eine Anleitung dazu gebe ich nicht.
Also, Pakete nur aus bekannten Quellen installieren.
¹ Software, von Menschen geschrieben, wird immer einigen Fehlern unterliegen. Ich meine wir sind Menschen. Ich denke, dass muss ich nicht weiter ausbreiten.
Scheinbar ist dies eine Situation, welchen nicht Allen Linuxnutzern bekannt ist und jene scheinen sich darauf zu verlassen, Linux sei Sicher. Dem ist nicht so, es ist vielleicht sicherer, aber nicht sicher per se. Wird es auch niemals¹. Nur im Gegensatz zu Windows, kann man mit einem unixoiden System einiges mehr anrichten, als mit einem Windows, welches von Haus aus nicht so massive Werkzeuge mit sich bringt, wie ein Unix/Linux.
- Installiere nur Pakete aus Quellen, welche Dir bekannt sind.
- Sind Dir die Quellen nicht bekannt, nimm den Quellcode sichte Ihn und baue selber eines.
- Kannst Du jenes nicht, warte bis das Paket Deine Distributionsserver erreicht, ist dem nicht so, schlage das Paket vor.
- Nimmt sich keiner des Paketes an, lerne Debianpakete zu bauen.
Zum Glück, das ist es wirklich, hat sich der kleine Scripthippie nicht auf eine sehr böse Sache spezialisiert, sondern er haut einfach ein "paar" Pings auf eine Domain. Ich erinnere nochmals daran, dass man ein Paket mit Rechten des Benutzers root installiert. Stellt sich die Frage, was wäre, wenn er etwas mehr in die Trickkiste gegriffen hätte und sich die Maschinen wirklich unter den Nagel reißen würde. Remote. Eine Firewall dazwischen ist nicht wirklich das Problem, denn Outbound ist immer etwas erlaubt. Man muss es nur versuchen. Eine Anleitung dazu gebe ich nicht.
Also, Pakete nur aus bekannten Quellen installieren.
¹ Software, von Menschen geschrieben, wird immer einigen Fehlern unterliegen. Ich meine wir sind Menschen. Ich denke, dass muss ich nicht weiter ausbreiten.
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Serendipity Hickup
Ich habe zwei Kommentare bekommen, welche ich freischalten wollte.
Diese lassen sich nicht freischalten, obwohl alle Optionen dafür gesetzt werden.
Da ich gerne Kommentare veröffentliche solange die Form gewahrt ist, werde ich diese nun an dem Punkt einstellen, bis die Sachlage der Software geklärt ist.
Einmal habe ich ein Kommentar von AK, welches sich mit dem Eintrag Newsbeuter beschleunigen und freien Speicher der DB freigeben beschäftigt:
Das andere Kommentar ist die zweite Aussage, dazu, dass Jemand mein Text zu dem Thema Beagle Weboberfläche/Knowledgetree, was soll denn das? nicht passt:
Somit lasse ich mir meine Grippe und weiteres nicht weiter verderben;)
Achja btw:

Sie geht, wie alles andere auch.
Nur nicht das moderieren von Kommentaren
Diese lassen sich nicht freischalten, obwohl alle Optionen dafür gesetzt werden.
Da ich gerne Kommentare veröffentliche solange die Form gewahrt ist, werde ich diese nun an dem Punkt einstellen, bis die Sachlage der Software geklärt ist.
Einmal habe ich ein Kommentar von AK, welches sich mit dem Eintrag Newsbeuter beschleunigen und freien Speicher der DB freigeben beschäftigt:
Recht hat, somit ist mein Artikel endlich und man sollte die Option nehmen, vielleicht in einen Cronjob. Danke für den Tipp AK.
Ak von newbeuter.org
newsbeuter bietet übrigens die Kommandozeilenoption -X, die macht nichts anderes als ein VACUUM aufzurufen. ;-)
Das andere Kommentar ist die zweite Aussage, dazu, dass Jemand mein Text zu dem Thema Beagle Weboberfläche/Knowledgetree, was soll denn das? nicht passt:
Was das E-Mailfeld mit Qualität zu tun hat ist mir sichtlich Egal und nicht nachvollziehbar. Warum der Spamschutz schlecht sein soll, weiss ich auch nicht, aber der werte Herr gibt sich ja nicht dazu herab seine Aussagen zu begründen. Da er sich ja sehr in dem Client/Server-Umfeld bewegt würde ich mich freuen, wenn er mal seine Aussage begründet warum denn der Artikel Schrott ist?
Wandernder von welt.de
Was ein nutzloser Bericht ... Im Formular hier das E-Mail-Feld nicht als Pflichtfeld markiert, was die Qualität hier noch unterstreicht. Und der Spam-Schutz ist auch Schrott. Weia.
Somit lasse ich mir meine Grippe und weiteres nicht weiter verderben;)
Achja btw:

Sie geht, wie alles andere auch.
Nur nicht das moderieren von Kommentaren
Montag, 26. Oktober 2009
Laptop-Server: Mal etwas was mich Glücklich macht
Ich habe mir aus einem alten Laptop bei welchem die Grafikkarte nicht mehr funktionierte einen Server gebaut. Da die interne HD eine sehr alte aus meinem Fundus mit 10GB ist und somit schon ein wenig Laut rödelt, aber keine Fehler hat, musste ich mir etwas überlegen. Gesagt getan, das ganze System (Debian Lenny) startet mit Grub und ruft danach ein gestripptes Abbild der Festplatte auf um es in eine RAM-Disk zu laden. Natürlich sind die typischen veränderlichen Verzeichnisse auch als TMPFS angelegt und werden schön auch per Cron geleert. Da ein Apache mit mySQL als DBMS dort arbeitet werden per rsync die Daten aus dieser tmpfs zurück auf die HD gespielt, natürlich auch per Cron. Das Herunterfahren dauert länger, da ich die tar immer wieder neu per Script erstellen lasse. Somit ein nettes solides System, welches auch per SSD laufen könnte um die Lese/Schreibzyklen nicht als zu Groß zu halten. Auf dieser Maschine läuft auch noch rtorrent/Cups und als Datenspeicher fungieren drei externe HDs, welche an USB2.0 hängen. Ein BackUp-Medium, eine zum Datenaustausch und eine für meine digitalisierte CD-Sammlung ( liegt nun in einer Bananenkiste) und teilbare Daten. Okay, ich gebe zu bei ext. HD zu ext. HD könnte das kopieren schneller als 9-18MB/s sein, aber das ist zu vernachlässigen, denn er spart dafür eine Menge Strom. Vielleicht sollte man noch einen distcc dort installieren, aber ich werde mir noch mehr Erweiterungen für Ihn einfallen lassen (Faxserver vielleicht), denn Ausgelastet ist er wirklich noch lange nicht.
Warum ich mich nun im Ganzen und nicht im Halben freue?
Deswegen:
So etwas macht einen wirklich Glücklich. Ich kann nur jedem raten sich anstelle eines Atom/ähnlichem einen alten Laptop anzuschaffen, denn damit lässt sich mehr machen, als man denkt. Viel Spaß auf der Bucht und bei dem Finden...
Warum ich mich nun im Ganzen und nicht im Halben freue?
Deswegen:
So etwas macht einen wirklich Glücklich. Ich kann nur jedem raten sich anstelle eines Atom/ähnlichem einen alten Laptop anzuschaffen, denn damit lässt sich mehr machen, als man denkt. Viel Spaß auf der Bucht und bei dem Finden...
Samstag, 24. Oktober 2009
TinyTiny-RSS im Webspace, der nichtlokale Feedreader
Zu meinen täglich genutzten Programmen gehört Newsbeuter. Meines Erachtens das beste Programm, welches man auf Localhost benutzen kann, sei es unter einem Unix, oder auch Linux. Es hat leider nur bis jetzt ein Manko, es nutzt nicht in der Shell die Möglichkeiten Bilder anzuzeigen¹. Für einige kein Muss, aber ich brauche dies für einige Feeds. Somit hatte ich schon einmal in meinem Eigenheim auf meinem Server TinyTiny-RSS installiert und war sehr zufrieden damit. Ich kann aber eines nicht leiden, mir eine DynDNS-Adresse zuzulegen und ein Loch in meine Firewall zu reißen, nur damit ich ein paar Feeds lesen kann, wenn ich mal unterwegs bin und auf etwas warten muss. Somit folgt nur die logische Schlussfolgerung es auf dem eigenen Webspace zu installieren.
Doch als erstes verliere ich ein paar Worte über TinyTiny-RSS, damit wir es nicht mit einer Unbekannten zu tun haben.
TinyTiny-RSS ( nun kurz TTRSS genannt) ist eine PHP-MySQL(Postgres ist auch möglich)-basierter Feedreader, welcher Ajax für die Oberfläche nutzt.
Der Feedreader bietet folgende Möglichkeiten:
Als erstes lädt man sich das Archiv von dem letzten Release von TTRSS herunter. Und entpackt das ganze. Danach sollte man sich einen Unterordner anlegen, falls man nicht seine Rootdomain dafür nutzen möchte. Da ich ein Fan des Remotearbeitens bin und auch ein Fusenutzer habe ich natürlich per FTP meinen Webspace bei mir eingehängt. Andere sollten eine FTP-Programm Ihrer Wahl nehmen, das gleiche gilt auch für den Editor. Nachdem nun der Inhalt des Archives an Ort und stelle ist, muss eine Datenbank erstellt und die Datei config.php-dist im Hauptordner von TTRSS bearbeitet und als config.php abgespeichert werden. Hört sich simpel an ist es auch. Für die Kollegen mit dem Rootserver, es wird auch php-cli gebraucht als Paket und die Datei für initd, sowie Konfiguration gibt es auch auf der Webseite.
Das wären eigentlich schon die Einstellungen für den Webspace. Da wir TTRSS in einem Webspace haben und ich Menschen nicht traue, sollte in der Zeile 34 define('SINGLE_USER_MODE', true); auf define('SINGLE_USER_MODE', false); gesetzt werden. Ich rate es an. Vielleicht auch Verzeichnissschutz? Das ist Euch überlassen.
Nachdem der Datenbankbenutzer und die Datenbank erstellt wurde, sei es phpMyadmin/sql-auf-derShell, muss noch das Schema der Webanwendung erstellt werden. In dem Unterordner schema befinden sich sich die sql-Dateien für Postgres-/MySQL. Diese kann nun per phpMyadmin, oder per Shell in die Datenbank einfliessen. Das war es auch schon. Nach dem Aufrufen der URL der Webanwendung wird als User admin und als Passwort password eingegeben. Bitte das Passwort ändern ( Preferences > Authentication), wobei ich denke dass muss ich nicht erwähnen;)
Um sich ein wenig über die Einstellungen zu informieren und wie man weiter verfahren kann sollte man einen Blick in die Dokumentation, oder das README werfen.
Ganz wichtig für die Benutzer von All-Inkl.com als Hoster:
Ich habe es noch nicht ausgetüftelt wie ich den nötigen Cronjob für das autom. serverseitige Auffrischen der Feeds hinbekomme, das trage ich noch nach, aber ein kleiner wget-Aufruf macht das ganze für uns:
Infos werden dann zu dem Update, wie es funktioniert, noch eingetragen, sie befinden sich dann unter [Update] im unteren Teil
Damit Iceweasel/Firefox die angeklickten RSS-Feeddaten zu der TTRSS-Installation parsed und man noch Einstellungen vornehmen kann, ist es nötig mit dem Browser in die Konfiguration zu gehen und jenen als Feedreader bei Icewesel/Firefox einzutragen ( Preferences > Feeds > Click here to register this site as a feed reader. Am unteren Ende der Page).
Da der Tiny Tiny RSS Notifier 2 nicht in der neuen Version von Icewesel/Firefox installierbar ist, aber trotzdem funktionieren würde habe ich die Datei install.rdf umgeschrieben und sie in dem xpi gelassen, welches man bei mir hier runterladen kann.
Viel Spaß bei dem weiteren studieren der Dokumentation auf der Projekthomepage und als Tipp, spiegelt nicht das Netz, denn die DB kann dadurch sehr Groß werden;) Somit, wer braucht Google als Feedreader?
¹(als Startpunkt und Hint: LinuxUser-Famebuffer).
Doch als erstes verliere ich ein paar Worte über TinyTiny-RSS, damit wir es nicht mit einer Unbekannten zu tun haben.
TinyTiny-RSS ( nun kurz TTRSS genannt) ist eine PHP-MySQL(Postgres ist auch möglich)-basierter Feedreader, welcher Ajax für die Oberfläche nutzt.
Der Feedreader bietet folgende Möglichkeiten:
- Multi-User-Login
- Feedsharing, Benutzer können Feeds untereinander austauschen
- SimplePie-, oder MagPie-Unterstützung
- Feeds können gefiltert werden
- Label können definiert werden
- Erstellt eine TagCloud
- Verstecken von leeren Feeds
- Themes
- Ajax-Komfort
- Integration in Firefox und Opera, durch Angabe als Feedreader, oder
- Plugin für Firefox, welches die ungelesenen Feeds anzeigt und einen Shortcut zu dem Feeder bietet
- OPML Im/Export
- Automatisches Löschen älterer Feeds
- Suche innerhalb von Feeds
- Extra Themes für Mobiles
- Podcastdownload
- integrierter MP3-Player
- E-Mail bei Updates der Feeds
- etc.
Als erstes lädt man sich das Archiv von dem letzten Release von TTRSS herunter. Und entpackt das ganze. Danach sollte man sich einen Unterordner anlegen, falls man nicht seine Rootdomain dafür nutzen möchte. Da ich ein Fan des Remotearbeitens bin und auch ein Fusenutzer habe ich natürlich per FTP meinen Webspace bei mir eingehängt. Andere sollten eine FTP-Programm Ihrer Wahl nehmen, das gleiche gilt auch für den Editor. Nachdem nun der Inhalt des Archives an Ort und stelle ist, muss eine Datenbank erstellt und die Datei config.php-dist im Hauptordner von TTRSS bearbeitet und als config.php abgespeichert werden. Hört sich simpel an ist es auch. Für die Kollegen mit dem Rootserver, es wird auch php-cli gebraucht als Paket und die Datei für initd, sowie Konfiguration gibt es auch auf der Webseite.
<?php
// Your RDBMS must be configured to accept connections
// via TCP/IP and authentified by password.
define('DB_TYPE', "mysql"); // or pgsql
define('DB_HOST', "localhost");
define('DB_USER', "$DATENBANKBENUTZER");
define('DB_NAME', "$DATENBANKNAME");
define('DB_PASS', "$dATENBANKPASSWORT");
//define('DB_PORT', '5432'); // when neeeded, PG-only
// Your RDBMS must be configured to accept connections
// via TCP/IP and authentified by password.
define('DB_TYPE', "mysql"); // or pgsql
define('DB_HOST', "localhost");
define('DB_USER', "$DATENBANKBENUTZER");
define('DB_NAME', "$DATENBANKNAME");
define('DB_PASS', "$dATENBANKPASSWORT");
//define('DB_PORT', '5432'); // when neeeded, PG-only
Das wären eigentlich schon die Einstellungen für den Webspace. Da wir TTRSS in einem Webspace haben und ich Menschen nicht traue, sollte in der Zeile 34 define('SINGLE_USER_MODE', true); auf define('SINGLE_USER_MODE', false); gesetzt werden. Ich rate es an. Vielleicht auch Verzeichnissschutz? Das ist Euch überlassen.
Nachdem der Datenbankbenutzer und die Datenbank erstellt wurde, sei es phpMyadmin/sql-auf-derShell, muss noch das Schema der Webanwendung erstellt werden. In dem Unterordner schema befinden sich sich die sql-Dateien für Postgres-/MySQL. Diese kann nun per phpMyadmin, oder per Shell in die Datenbank einfliessen. Das war es auch schon. Nach dem Aufrufen der URL der Webanwendung wird als User admin und als Passwort password eingegeben. Bitte das Passwort ändern ( Preferences > Authentication), wobei ich denke dass muss ich nicht erwähnen;)
Um sich ein wenig über die Einstellungen zu informieren und wie man weiter verfahren kann sollte man einen Blick in die Dokumentation, oder das README werfen.
Ganz wichtig für die Benutzer von All-Inkl.com als Hoster:
Ich habe es noch nicht ausgetüftelt wie ich den nötigen Cronjob für das autom. serverseitige Auffrischen der Feeds hinbekomme, das trage ich noch nach, aber ein kleiner wget-Aufruf macht das ganze für uns:
/usr/bin/wget --output-document=/dev/null --timeout=600 "http://"EUREDOMAIN/backend.php?op=globalUpdateFeeds&daemon=1"
Wenn dies nicht getan wird, wird der Feed bei dem anklicken einem refresh unterzogen.Infos werden dann zu dem Update, wie es funktioniert, noch eingetragen, sie befinden sich dann unter [Update] im unteren Teil
Damit Iceweasel/Firefox die angeklickten RSS-Feeddaten zu der TTRSS-Installation parsed und man noch Einstellungen vornehmen kann, ist es nötig mit dem Browser in die Konfiguration zu gehen und jenen als Feedreader bei Icewesel/Firefox einzutragen ( Preferences > Feeds > Click here to register this site as a feed reader. Am unteren Ende der Page).
Da der Tiny Tiny RSS Notifier 2 nicht in der neuen Version von Icewesel/Firefox installierbar ist, aber trotzdem funktionieren würde habe ich die Datei install.rdf umgeschrieben und sie in dem xpi gelassen, welches man bei mir hier runterladen kann.
Viel Spaß bei dem weiteren studieren der Dokumentation auf der Projekthomepage und als Tipp, spiegelt nicht das Netz, denn die DB kann dadurch sehr Groß werden;) Somit, wer braucht Google als Feedreader?
¹(als Startpunkt und Hint: LinuxUser-Famebuffer).
Freitag, 16. Oktober 2009
Rehack Tweetlol für identi.ca und bessere Farben
Normalerweise betreibe ich eher der Shell-Fetischismus und nutze auch weiterhin gerne meine süßen kleinen Helfer auf der Kommandozeile, dass bin ich nicht nur mir, sondern auch meinem Laptop schuldig. Und dann gibt es noch die Workstation, Power satt und die Freizügigkeit eines DEs gönne ich mir dort, auch aus dem Grund nicht den Anschluss zu verlieren, wenn mir bekannte Umsteiger Fragen haben. Mein Standardbrowser ist zwar Opera, aber warum auch nicht den Firefox nebenbei nutzen, wenigstens für das Bloggen und identi.ca. ScribeFire erklärt sich für das Bloggen von selbst, nur für identi.ca musste noch das passende gefunden werden. Nach längerem Suchen habe ich mich dann für Tweetlol entschieden. Nette Sidebarextension, welche genau das macht was sie soll. Nur, die Farben bersorgen mir als zenburn-Fan brennen anderer Form, nämlich in den Augen. Auch das Login in identi.ca funktioniert nicht, da in den Sourcen http anstelle von https genommen wird. Dann empfand ich noch die Icons in der netten Farbe Lila sehr berauschend, habe ich einen Firefly? Ein RT anstelle eines ♻ sollte auch sein. Ab in das Verzeichnis der Erweiterung getaucht und massive Änderungen vorgenommen, da es sich um GPLv3-Software handelt, welche von Bodil Stokke geschrieben wurde.
Als erstes installiert man die Erweiterung, danach schliesse man den Firefox/Iceweasel, somit Opera/Dillo/$BROWSER starten und weiterlesen.
Im Verzeichnis /home/$USERNAME/.mozilla/firefox/$USERPROFILE/extensions/tweetlol@tweetlol.net/ befindet sich das entpackte xpi mit den Verzeichnissen content, defaults, locale und skin. Als erstes habe ich mir der CSS-Datei für das Aussehen von Tweetlol zugewandt. Meine Änderungen waren natürlich wieder jene der zenburn-Art content/frame.css. Auch habe ich in dem Atemzug gleich die nette Farbe Lila aus den Icons (content/icons) durch Gimp mit einem einfachen >Bild>Modus>Graustufen entfernt, sowie das Redent/Retweet-Icon ein wenig Grüneinfärbung verpasst.
Schön, dass es schön aussieht, nur konnte ich mich bis dahin nicht in identi.ca authentifizieren, welches an der http-Adresse lag und auch wollte ich das retweet/redent-Icon ♻ haben. Somit sollte in der Datei content/tweetlol.js alle vorkommenden http://identi.ca in https://identi.ca umgewandelt werden. sed,$EDITOR ist Dein Freund. Danach wird in der Zeile 337 (Schade tausend Zeilen mehr und...;)) das RT in ein ♻ geändert:
Fertig.
Als erstes installiert man die Erweiterung, danach schliesse man den Firefox/Iceweasel, somit Opera/Dillo/$BROWSER starten und weiterlesen.
Im Verzeichnis /home/$USERNAME/.mozilla/firefox/$USERPROFILE/extensions/tweetlol@tweetlol.net/ befindet sich das entpackte xpi mit den Verzeichnissen content, defaults, locale und skin. Als erstes habe ich mir der CSS-Datei für das Aussehen von Tweetlol zugewandt. Meine Änderungen waren natürlich wieder jene der zenburn-Art content/frame.css. Auch habe ich in dem Atemzug gleich die nette Farbe Lila aus den Icons (content/icons) durch Gimp mit einem einfachen >Bild>Modus>Graustufen entfernt, sowie das Redent/Retweet-Icon ein wenig Grüneinfärbung verpasst.
Schön, dass es schön aussieht, nur konnte ich mich bis dahin nicht in identi.ca authentifizieren, welches an der http-Adresse lag und auch wollte ich das retweet/redent-Icon ♻ haben. Somit sollte in der Datei content/tweetlol.js alle vorkommenden http://identi.ca in https://identi.ca umgewandelt werden. sed,$EDITOR ist Dein Freund. Danach wird in der Zeile 337 (Schade tausend Zeilen mehr und...;)) das RT in ein ♻ geändert:
box.val("RT @" + tweet.user.screen_name + ": " + tweet.text);
zubox.val("♻ @" + tweet.user.screen_name + ": " + tweet.text);
Fertig.
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Wie meinen? BSD-Kernel nutzen und trotzdem Linux?
The Register: Debian to harness FreeBSD with kernel portBei Linux handelt es sich um den Betriebsystemkern, dass drumherum ist GNU!. Also findet das Feintuning bei der Distribution und nicht bei Linux statt. Das andere was mich wunder ist der Fakt, dass es scheinbar neu ist, der Kernel zu bauen, welchen man für seine belange braucht. Erinnert mich an die Hackergeschichte, auch wenn tausende sagen, Hacker brechen ein, es sind Cracker. Nicht weil Viele es Falsch sagen ist es richtig. Ich lasse mich gerne mit dem Satz :" Milliarden von Fliegen sind der Meinung, Kot sei das perfekte Frühstück.." dazu aus.
The Debian Project is planning a FreeBSD kernel of its disto that'll help fine tune its Linux for web sites and critical network-based deployments.
WTH, langsam wird es peinlich im Internet, schauen wir mal wie das ganze weiter geht.
ps: Wikipedia Linux: Als Linux (dt. [ˈliːnʊks]) oder GNU/Linux (siehe GNU/Linux-Namensstreit) werden in der Regel freie, portable, Unix-ähnliche Mehrbenutzer-Betriebssysteme bezeichnet, die auf dem Linux-Kernel und wesentlich auf GNU-Software basieren.
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