Dienstag, 29. Juni 2010
Einen Atemzug mehr von RH nehmen
Gerade Jemand wie ich, welcher Shellafinitiv ist, wird es eine kleine Hürde sein, aber ich denke ich bekomme das schon hin;)
Die Installation habe ich mit dem Goddard-Release auf meinem eeePC 1001HA vorgenommen. Sprich Fedora teilt sich nun den Plattenplatz mit Debian und FreeBSD. Ich muss zuegeben, dass ich angenehm überrascht war, dass die WLAN-Karte gleich in dem NM angezeigt wird, aber ich hänge noch an meinen Ethernet, da ich der Sache nicht traue und noch keine Updates gezogen habe. Grub2 wurde von meiner Seite aus nicht installiert, da ich diese Aufgabe Debian überlasse, Gut, Nervig ist es, nach einem Kernelupdate Grub über Debian neu zu konfigurieren ( grub-update) und danach wieder in FC zu starten.
Im Gegensatz zu den anderen Bling-Distributionen bin ich angenehm überrascht, denn im Gegensatz zu Ubuntu verbaucht FC ~300MB RAM weniger, IMHO aber noch zu viel,wobei 190MB Gut sind, aber das habe ich einer DE scheinbar zu schulden.
Das Touchpad musste extra in Gnome > System > Einstellungen > Maus an das "Tapping" und das Scrollen gewöhnt werden, aber eine udev-Regel, oder eine eigene xorg.conf musste ich nicht generieren. yum nutze ich auf der Konsole, ich bin halt nicht wirklich der Fan von grafischen Updatemanagern und dies wird das erste was ich FC abgewöhne. Um Halbwegs normal für mich zu arbeiten, habe ich htop, screen, gvim installiert.
To be continued...
Samstag, 19. Juni 2010
Ubuntu LTS und stable...
Wenn ich ein LTS Release vor mir habe, gehe ich davon aus, dass nach Monaten des Release sich manche Menschen darum kümmern, dass Ihre Software läuft. Es ist ja ein lang unterstütztes Debianderivat. Ich wiederhole Derivat.
Mein Auftrag war es mir UCK, dem Ubuntu Customizing Kit eine DVD zu erstellen, welche alle belange für Ihn beinhaltet und somit für Ihn als Installations-CD/DVD fungiert. Ich akzeptiere es, dass Er kein Debian möchte, das war mein erster Vorschlag.
Somit setze ich mich hin, installiere mir auf einen freien Rechner fix UCK und mache mir an die Arbeit. Nette 7 Stunden feinstes Hacking, inkl Desktop-Einstellungen, Programme und und und. Eigentlich schon das ganze System geforkt.
Nachdem ich Fertig war, das Ding passte zum Glück noch auf eine DVD (~3GB), feuere ich den Buildprozess an und wollte gerade mit dem Hund rausgehen.
BAM:
Cleaning up apt
Removing customize dir...
Cleaning up temporary directories...
Restoring /root directory...
rm: cannot remove directory `/root/.gvfs': Device or resource busy
Cannot remove /root directory, error=1
Ich dachte ich sehe nicht richtig, also nochmal den Prozess per Script starten wollen, UCK wollte nicht mehr.
Vor allem löschte es mir auf einmal meine remaster-root ohne Nachfrage. Ich bin Nachfragen nicht gewohnt, warum auch, wenn aber etwas gelöscht wird, wie z.B. ein Arbeitsordner per Hand, gelitten, wenn dies ein Programm macht, Lamer.
Ich mache mich auf die Suche und finde den netten Bug #572108 vom 2010-04-30. Wir haben den 2010-06-19.
Nein, wir schubsen keinen Bugfix nach, warum denn, wartet bis Version 2.2.0 released wird. Installiert wird 2.1.2. Moment, wieso nicht eine 2.1.3 oder ähnliches reinfixen?
Ganz offen Ubuntu, mehr sage ich nicht. Zum Glück habe ich die package-selections die sources.list und die Änderungen, Egal.
Ich schreibe ein Script und es muss nun halt losgefeuert werden nach der Installation. Fertig aus.
Und Ubuntu hat bei mir langsam einen schlechteren Ruf als Vista und 7. Wo Windows noch ein Longhorn hatte, ist Ubuntu für Short-Horns. Denn dies ist nicht der einzige Bug, welche so richtig gemütlich in der Form dort durch die Gegend segelt. Vielleicht nicht Schuld der Distribution, aber wenn die Entwickler den Bug kennen und nicht einmal Ihre fehlerhafte Software aus dem Repository nehmen, dann steht es schon einmal schlecht für die Distribution. Und ich kenne noch andere Bugs in Ubuntu/Main welche seit langem mitgeschleppt werden. Aber die Gui, ja die ist Toll für Anfänger und jene sollen sich ja von Windows kommend heimisch fühlen.
IT's not a bug, it's a Windows-Feature in our Distribution...
Danke UCK-Entwicklerteam, wer machte Euch zu Motu?
Ps: Der nächste der Schreit Debian sei veraltet wenn stable released, begreift es nicht und wird auch nie ein Unix wie AIX, *BSD anrühren... Geht Facebooken
Sauer ist nur noch ein kleine Beschreibung desssen was ich bin, 1stens meine eigene Dummheit so etwas zu trauen, zweitens die Zeit vergeblich verblasen, 3tens das Geld welches mir flöten ging
Sonntag, 6. Juni 2010
Fluffy Bunny Linux ?
Gut, ich meine ich verlange nicht, die alten Demogeschichten aus den Zeiten des 64ers oder Amiga zu kennen (Das waren eher BBs, nicht das Internet in dem jetzigen Sinne), obwohl ich jene sehr Gut heisse, auch rede ich nicht von den Altgedienten Gruppen wie z.B. Excalibur, welche vor jedem gecrackten Spiel eine schöne Demo machten und Swapping-Parties noch ein Begriff waren. Ich sage mal, so ab der Kevin Mitnick-Zeit, wenn man so etwas sagen kann, Noikitel etc;) Nun auf alle Fälle gab es neben cDc ( Cult of the dead cow) und Konsorten noch eine Gruppe, Fluffy Bunny
Das Markenzeichen dieser Crackekombo war ein Bild von einem Hasen, welcher Rosa und niedlich war, aber ein Genital besaß, welches seines Gleichen suchte ( Diesen Link erst ab 18 klicken).
Ich lese mich als durch meinen Feedreader und war noch ein wenig gerädert, haben angefangen um 3:00 Uhr diese Nacht bis 6 Uhr Morgens zu Grillen, Geburtstag meines Bruder Dave in der Schweiz mitfeiern/Sind zwar Kilometer unterschied, aber Hey Dave, Prost und nochmal Herzlichen. Ich schweife ab, Prost nochmals :)
Somit ich lese und meine Augen treffen auf einen kleinen Link welcher besagt, Leute es gibt nun eine Distribution und die heisst Fluffy und ist voll mit Fluffy Bunnies und Unicorns...
Die Leser, welche das Bild anklickten, werden nun meinen Gedanken teilen können und sagen, Mooooooomeeeeeeent, wie bitte Fluffy Linux, voller Fluffy Bunnies und Unicorns ( Kennt Ihr auch das Video, bei welchem Einhörner Regenbögen vomittieren?).
Ihr wolltet bestimmt mein Gesicht gesehen haben als ich diesen Link anklickte
Ohne weitere Worte, aber trotzdem ich muss immer noch bei dem Schreiben dieses Textes über meine Gedanken lächeln....
Mittwoch, 2. Juni 2010
Debian FreeBSD: Simpler Webserver für das Teilen von Dateien
Einfach in das zu teilende Verzeichnis gehen und :
Mittwoch, 19. Mai 2010
Warum ich vimperator mag
- Drücke SRTG+i und mein Lieblingseditor wird aufgerufen und ich kann gemütlich schreiben
- Schneller surfen
- Ich habe mehr Platz auf für die Webseiten auf meinem eeepc 1001ha
- Weil ich somit mir alle Tastenkürzel von vim immer wieder verinnerliche
- Weil ich durch die Vim-Tastenkürzel das grässliche Touchpad nicht brauche
- Weil ich damit alle Einstellungen im Firefox vornehmen und kann
- und zu guter letzt: Weil kein Anderer mit meinem Browser dann klar kommt.
Einen Haken hat die ganze Sache leider, es ist Firefox.
uzbl und Konsorten hatte ich schon ausprobiert, aber jene sind wirklich nicht das ware.
Ich werde auf alle Fälle mal vimperator für opera testen
Sonntag, 9. Mai 2010
Shell: Fotos anhand der EXIF-Daten umbennen
Ich bin ein BackUp-Fan, sprich wenn ich mit meiner Digitalkamera fotografieren werden die Bilder noch am gleichen Tag eingepflegt und dann per rsync auf den Server kopiert. Sprich ich traue den SD-Karten nicht wirklich, warum auch immer und Momente, welche mir wichtig sind, sollen doch bitte erhalten bleiben. Ich meine damit in Fotoform im Herzen wird nichts gelöscht;)
Nun wollte ich mich schon hinsetzen und ein nettes feines Script schreiben, welches die EXIF-Daten ausliest und die JPGs doch bitte in der Form Datum_Zeit.JPG umbenennt. Als Werkzeug braucht man dafür das nette Programm exiv2. Unter FreeBSD befindet es sich im Portszweig (cd /usr/ports/graphics/exiv2/ && make install clean oder pkg_add -r exiv2) und bei Debian liegt es im Repository ( aptitude install exiv2).
Welchen nutzen hat das Ganze?
Beschreibung: Werkzeug zur Bearbeitung von EXIF-/IPTC-Metadaten
Exiv2 kann:
Die Exif-Metadaten diverser Formate wie JPEG, TIFF und mehrerer RAW-Dateiformate als Zusammenfassung, interpretierte Werte oder die Rohdaten für jedes Tag anzeigen.
Die IPTC-Metadaten von JPEG-Bildern ausgeben.
Die JPEG-Kommentare von JPEG-Bildern anzeigen, setzen und löschen.
Die Exif-/IPTC-Metadaten von JPEG-Bildern erzeugen, setzen und löschen.
Die Exif-Zeitmarke anpassen (Damit begann alles ...).
Exif-Bilddateien anhand des Exif-Zeitstempels umbenennen.
Exif-Metadaten, IPTC-Metadaten und JPEG-Kommentare entnehmen, einfügen und löschen.
Die in die Exif-Metadaten eingebetteten Vorschaubilder entnehmen, einfügen und löschen.
Die Exif-ISO-Einstellungen von Bildern von Nikon-Kameras korrigieren.
Homepage: http://www.exiv2.org
Ein Beispiel:
Vorher: DSCI0010.JPG DSCI0011.JPG DSCI0012.JPG
Rename: seraphyn@sayuri:~/Bilder/Rollei/April/$ exiv2 mv "%Y-%m-%d_%H-%M-%S" $STERN
Nachher: 20090424_181126.JPG 20090424_181137.JPG 20090424_184538.JPG
Das ganze geht auch recursiv: seraphyn@sayuri:~/Bilder/Rollei/April/$ exiv2 mv -r "%Y-%m-%d_%H-%M-%S" $STERN
und man kann noch selbst etwas hinzufügen: seraphyn@sayuri:~/Bilder/Rollei/April/$ exiv2 mv -r "%Y-%m-%d_%H-%M-%S_SupercomputerCray" $STERN
Achtung $STERN ist das nette Zeichen über den plus und der Tilde, welches erreichbar ist mit_Shift_. Mein Blog interpretiert es leider als nettes BOLD:(
Montag, 3. Mai 2010
Tuomov Ion Mein WM? Tod?
Wie ich eben in dem Channel #ion auf Freenode erfahre gibt es die Seite http://modeemi.fi/~tuomov/ion/ nicht mehr. Ich habe leider nicht die Möglichkeit gehabt mit Tuomov direkt zu sprechen, werde es aber noch tun. Auf meine Nachfrage, wie es denn nun mit einem Fork aussieht bekam ich leider die Antwort forking is problematic because ion is a reserved trademark von einem Channelmitbenutzer.
So da sitze ich nun mit meinem WindowManager meiner Wahl und frage mich What's next?
Ich darf Ihn nicht forken, habe mir aber ein Backup der Homepage gezogen incl. die ion3+DARCs. Ich weiss, dass viele es eine Herausforderung fanden mit dem Menschen zu kommunizieren, obwohl er in einigen Dingen Recht hatte, vor allem in dem Punkt, das veraltete Versionen in den Distributionen auftauchten und er mit vergangenen Bugs genervt wurde von manchen Usern. Erinnert mich an eine gepatchte Version eines Brennprogramms und SuSE. Und in einigen Dingen, welche ich im Channel mitbekommen hatte, muss ich zugeben, Okay die Ausdrucksweise grenzwertig, aber Recht hat er und vielen fiel der ganze Mist mit dem Xorg erst jetzt auf.
Ich höre jetzt schon viele Jubelperser schreien wie Toll dies denn sei, aber ich empfinde es nicht so. Der Code ist Gut, der RAM/CPU-Verbrauch ist das beste bis Dato und vor allem fühle ich mich mit Ihm wohl, sei es auf einem Thinkpad, einer Workstation mit dicken fetten Monitoren, oder auch meinem eeepc 1001HA. Ich habe das Scratchpad lieben gelernt und es hat bei mir einen weiteren Verbraucher, die yeahconsole ad acta gelegt. IMHO der einzige WM, welcher in der mächtigen Sprache LUA geschrieben wurde.
[UPDATE] Wie ich eben bei dem Schreiben mitbekommen habe, haben da doch schon welche geforked;)
Notion
Schaun wir mal was daraus wird, ich habe den Code und das reicht schonmal, mal sehen wie lange ich Ihn mitschleifen kann...
Ich werde ion vermissen, ein heissgeliebter und langer Freund, welcher mich durch Dick und Dünn begleitet hat und von keinem WM bis Dato geschlagen wurde. Ich gebe zu, dass ich traurig bin :'(
btw. Wenn ich freie Software an Persönlichkeiten für die Nutzung messen würde, wäre sehr sehr wenig vorhanden, denkt mal darüber nach....
Donnerstag, 22. April 2010
Real Unix/Linux-Users need Buttons on the right side
Wie ich durch den Stress bei den Ubuntujüngern mitbekommen habe, ist diese Buttonsache, also die Knöpfe zum Gross-/Klein-/Zumachen eine absolut essentielle Sache, so wie auch Farben und Wallpaper.
Im ersten Moment war ich mir gar nicht so klar darüber wie wichtig die Sache ist, bis ich meinen Fenstermanager ion3 betrachtet und ich merkte: Mist, Da stimmt was ganz und gar nicht, das muss man ändern.
Ich habe keinen einzigen Knopf an meinen Rahmen und nun kommt es noch doller, die maximieren sich von selber, also kein extra Programm dass dies macht und ich sehe auch kein Wallpaper. So kann das nicht angehen. Also mit ALT+c einfach alle Fenster schliessen können, oder mit einem Tastenkürzel auf den nächsten Desktop schieben.
Somit bin ich auf Beihilfe angewiesen, denn so kann ich unter Debian und Unix nicht schaffen, glaube ich, oder?
Ich meine Buttons, vor allem wo sie sind, sind doch essentiell und man kann sie zwar umswitchen und alles ändern, aber auch ich will die Chance bekommen in der Masse unterzutauchen...
Lasst die Bugs Links, vielleicht auch Rechts liegen, es geht hier um Buttons!!!!
Der Mann ohne Buttons
Dienstag, 2. März 2010
Eine neue Versions meines Lieblingsfilemangers: worker 2.17.6
New features:Auf einer Shell kann man auch mc nutzen, aber in der grafischen Richtung ist IMHO worker das nonplusultra. Konfiguration und Eingewöhnungszeit dauern vielleicht ein wenig, aber, und es ist wirklich so, für Tastaturfreunde die Empfehlung schlecht hin. Habt Mut und nutzt Ihn mal;)
- The event handling has been improved so the process does not wake up too often. That might be beneficial for laptop users to save battery power.
- Worker now opens a dialog when new devices become available to ask what to do with them (mount them, open volume manager or do nothing). There is a new option in the volume manager section to disable this behavior.
- It is now possible to sort the file list by file permissions
- The layout configuration has an additional option to apply the list view weight relatively to the active side. That makes it possible to set the current side to 80% of the window width regardless of whether it is the left or right side.
- There is a new command option --config to choose a different configuration directory.
other changes:
- HAL support status is shown in about window.
- Improved built-in configuration to be slightly more useful in case no other configuration is found.
- The button for editing the list of hidden devices in the volume manager has been removed, the dialog can be accessed with the secondary button function of the hide button.
fixes:
- Improved detection of new devices. Sometimes they were reported multiple times or never (if they have been reconnected).
Samstag, 20. Februar 2010
Neue Mails auf IMAP-Server per Perl anzeigen in ion3/screen
Installiert werden muss unter Debian libnet-imap-simple-ssl-perl .
Bei diesem Perlmodul handelt es sich um eine Subklasse des Perlmoduls Net::IMAP::Simple, welches aber die SSL-Verschlüsselung beherrscht.
Angesprochen werden die beiden in der gleichen Art, welches sich auch auf cpan.org nachlesen lässt.
Das Script kann auch unter screen genutzt werden, dafür nimmt man die Option backtick und lässt das Script dann, sage ich mal, alle 10 Minuten von screen aufrufen. Ich würde empfehlen es bei 10 Minuten zu belassen, denn alles andere könnte von dem Administratoren des Mailserver als Hammering angesehen werden und ich gehe davon aus, dass man dies nicht möchte.
Ich nutze dieses Script zweimal, einmal für meinen Seraphyn- und einmal für meinen Vollnamen-Account. Abgelegt habe ich es in meinem Dokumente-Ordner, welcher eine verschlüsselte Partition ist, somit brauche ich mir in dem Sinne keine Gedanken wegen den Klartextpasswörtern machen.
Zeile 4-6 sind mit den jeweiligen Daten anzupassen und in den Zeilen 16 und 19 sollte das Sera gegen ein aussagekräftiges Kürzel für den Mailaccount ausgetauscht werden.
Bis Dato werden nur die neuen Mails in der INBOX beachtet, falls Jemand sieve bzw. Regeln nutzt, welche die Mails gleich in die richtigen Ordner verschiebt muss das Script angepasst werden.
- #!/usr/bin/perl -w
- use strict;
- use Net::IMAP::Simple::SSL;
- my $server = 'DEINIMAPSERVER';
- my $user = 'DEINBENUTZERNAME';
- my $pass = 'DEINPASSWORT';
- my $imap = Net::IMAP::Simple::SSL->new($server);
- $imap->login($user => $pass) || die "cannot connect";
- my $messages = $imap->select('INBOX');
- my $count = 0;
- for my $msg (1..$messages) {
- $count++ unless $imap->seen($msg);
- }
- $imap->quit();
- if ($count == 0) {
- print "Sera: 0";
- }
- if ($count > 0) {
- print "Sera: $count";
- }
Das ganze wird dann in die Datei $HOME/.ion3/cfg_statusbar.lua per exec eingebunden:
- exec = {
- sera={
- program='/home/seraphyn/Dokumente/bin/imapseraphyn',
- retry_delay=6000*1000,
- },
- UND SO WEITER UND SOFORT
In dem Abschnitt template= setzt man dann %exec_sera ein, bzw wenn nicht wie in Zeile 2 sera= genutzt wurde natürlich das Äquivalent. Ich gehe aber davon aus, wer ion3 nutzt, weiss was er tun muss;)
Donnerstag, 4. Februar 2010
TinyTiny-RSS und ion3: Anzeige der neuen Feednachrichten in der Statusbar
Wie das ganze Internet sich vielleicht bewusst ist, ich posaune es auch bei jeder Gelegenheit raus;), nutze ich ion3 und passe das ganze System meinem Gusto an. Ich meine, Mensch, warum nutze ich sonst Unix und Linux, wenn ich mich mit dem vorgesetzten befriedigen muss, anstelle mein eigenes System zu schaffen?
Nachdem ich nun mir meine Anzahl neuer Mails durch ein nettes Perlscript anzeigen lasse (Net::IMAP::Simple::SSL sei Dank), kann ich auch das ganze für TinyTiny-RSS machen.
Somit begab ich mich auf der Suche nach der API und war schon daran ein PM in Perl dafür zu nutzen, bis ich auf die Idee kam mir das XPI der Notifiers genau anzusehen. Was sahen meine tauben Augen mitten im Code, der gute Mann, welcher das gecodet hat, geht über die backend.php und das ganze funktioniert auch noch ohne Login.
Mein erster Test auf der Konsole mit curl bestätigte mir das ganze, ich brauche kein -u$USERNAME:$LOGIN mit anzugeben. TinyTiny-RSS schmiss mir auch so die gewünschte Antwort heraus.
Kurz und Gut, ich habe den ganzen Aufruf in eine ausführbare Datei in ~/bin geschmissen, ausführbar gemacht und nochmals überprüft. Geht.
Da ich in ion3 in der Datei $HOME/.ion3/cfg_statusbar.lua eigene ausführbare Dateien eingliedern kann, habe ich dies auch gleich gemacht:
chris={
program='/home/seraphyn/Dokumente/bin/imapchris',
retry_delay=6000*1000,
},
sera={
program='/home/seraphyn/Dokumente/bin/imapseraphyn',
retry_delay=6000*1000,
},
ttrss={
program='/home/seraphyn/bin/ttrss',
retry_delay=2400000*1000,
},
},
Dies wird dann mit einem ttrss: %exec_ttrss in die Zeile template= eingefügt.
Simple, aber Ressourcenschonend.
Hier mal ein Bild meiner kompletten Statusbar:
1. Uhrzeit
2. Systemlast
3. Ethernet und Wlan
4. Akku ( im Moment keiner im Thinkpad) und die Temperatur des Systems
5. Die einzelnen virtuellen Desktops, erweitert sich je nach der Anzahl n
6. Das Wetter
7. Mailaccount 2x und TinyTinyRSS
Natürlich kann man das ganze auch in DWM/WMii/Awesome/*box einbauen. Ist ja kein Ding von Welt;)
Tipp: Droid Sans Mono und zenburn in vim gvim nutzen
Btw. natürlich kann man auch hier zenburn verwenden, welches ich jedem anrate;)
seraphyn@takeshi:~$ cd
seraphyn@takeshi:~$ mkdir -p ~/.vim/colors && cd ~/.vim/colors
seraphyn@takeshi:~$ wget http://slinky.imukuppi.org/zenburn/zenburn.vim
Nun auch in der Datei $HOME/.vimrc folgendes hinzufügen:
Mittwoch, 3. Februar 2010
GNU/Linux Advanced Administration PDF Book zum kostenlosen Download
Authoren: Remo Suppi Boldrito, Josep Jorba Esteve
Koordinator: Josep Jorba Esteve
Lizenz: GNU Free Documentation License, Creative Commons Attribute ShareAlike License
Informationen: 545 Seiten; 18.8 MB
Bis jetzt gibt es das Buch auch in Spanisch und Katalanisch.
The GNU/Linux Operating System
The GNU/Linux systems have reached an important level of maturity, allowing to integrate them in almost any kind of work environment, from a desktop PC to the sever facilities of a big company.
In the module called "The GNU/Linux operating system", the main contents are related with system administration. This book is the main documentation for the module.
We will learn how to install and configure several computer services, and how to optimise and synchronise the resources.
The activities that will take place in this module cover the studied topics in a practical approach, applying these concepts in real GNU/Linux systems.
Das Buch wurde von der Free Technology Academy herausgegeben (über die FTA) und wird natürlich gleich von mir gespiegelt, um die Server der FTA zu entlasten.
Wer es gerne direkt herunterladen möchte, tut dies hier
Freies Wissen für ein freies Betriebssystem.
Mittwoch, 27. Januar 2010
Shellthusiast: trash-cli, denn manchmal ist rm zuviel
Wer wirklich löschen möchte sollte/muss shred nutzen, in der Default-Einstellung wird die Datei 25 mal überschrieben, aber leider kein Fortschritt angezeigt, dies kann mit der Option -v geschehen. Am besten einen alias anlegen.
Da ich mich zu 99% auf der Shell bewege und nur das nötigste per GUI nutze hatte ich auch schon den Fall der Löschung eines wichtigen Files, zum Glück nicht mit shred. Dies brachte mich zu dem Finden von trash-cli.
trash-cli bietet einem einen Mülleimer in der Shell und hilft somit, manchen Vertipper ohne eine daraus hervorgehende Halbglatze durch Haare raufen zu verhindern und befindet sich auch als schlechgepflegtes Paket in den Debian-Repositories. Bei FreeBSD muss es mit der Hand kompiliert werden, welches bei den Abhängigkeiten ( python >= 2.5 ; python-setuptools >= 2.5) nicht die Herausforderung für ein Shellfreund sein sollte.
Ich kann aber nur davon warnen das Debian-Paket zu nehmen, da es sich um eine veraltete Version handelt, welche nicht wirklich die Befehle nutzt, welche hier vorgestellt werden und vor allem einen massiven Bug besitzt, welcher die Daten zerstören kann. Siehe dazu auch den Hinweis auf der Download/Install-Seite der Homepage.
Nach der Installation stehen folgende Befehl zu der Verfügung:
trash-put > Datei in den Mülleimer
trash-list > Mülleimerinhalt anzeigen
restore-trash > Ergibt einer nummerierte Liste mit dem Inhalt des Mülleimers
trash-empty > ALLE Dateien aus dem Mülleimer entfernen
trash-empty $TAGE > Löscht die Dateien, welche länger als n-Tage schon in dem Mülleimer sind
Die Dateien werden unter dem Freedesktop.org-Standard (XDG-PATH) für den Müll/Trash abgelegt. Wer dies nicht möchte muss den Pfad per Softlink umbiegen. Ich weise extra daraufhin. Es ist vielleicht gewünscht den Mülleimer eher auf einem Enc. Datenträger zu haben, was auch eine bessere Lösung ist. Was nützt eine verschlüsselte HD, wenn die Dateien unverschlüsselt in dem Müll liegen. Eine neue Art von DumpsterDiving, wenigstens stinkt man da nicht;)
Am besten legt man sich einen Softlink auf trash-put Namens del an und nutzt einen cron-job bzw. nutzt die .bash_logout für das Leeren des Mülleimers. Natürlich geht auch ein Script, welches bei einem Shutdown ausgeührt wird. Am besten verknüpft man die ganze Sache mit shred.
Viel Spaß beim löschen;)
¹ Eine sehr gute Übersicht schrieb Carlo Wood 2008 mit dem Artikel HOWTO recover deleted files on an ext3 file system
Montag, 25. Januar 2010
Parcellite: Zwischenablage in ion3
Da ich sehr oft Links, Code und andere Schnipsel kopiere, freue ich mich natürlich wie ein Hecht, wenn ich mich dauerhaft hin und her bewegen kann, nur um mehrere Sachen zu kopieren. Gott, ich meine, ion3 ist mächtig, in meinen Augen, und er macht mir schon die Arbeit mehr als einfach in dem Bezug zur Ergonomie, aber keine Zwischenablage ist ein Zustand der nervt.
Hier springt für mich Parcellite in die Bresche. Bei Parcellite handelt es sich um eine Clipboard-Manager, welcher GTK+-basiert ist und mit Speicher-, sowie CPU-Leistung nicht hausieren geht, wie die Zeugen Jehovas mit dem Wachturm.
Nach der Installation,
- bei Debian per aptitude installierbar
- bei FreeBSD in den Ports deskutils
kann Parcellite gestartet und konfiguriert werden.
Bei mir startet Parcellite ohne ein icon, ich besitze kein Systemtray ( Wofür auch?) und als Daemon durch die ~/.xinitrc:
xset m 7 5
/home/seraphyn/bin/mount_truecrypt-favorits
parcellite -n -d &
exec ion3
Aktionen? Ja, ich mag Action;)
Genau das ist einer der Punkte, welcher mich angenehm überraschte. Es ist möglich durch das Kopieren in die Zwischenablage von Parcellite und durch das Drücken der Tastenkombination für Aktionen bestimmte Aktionen automatisch ausführen zu lassen. Als gutes Beispiel dient auf der Screenshotseite von Parcellite das letze Bild. Man markiert eine URL , drückt die Aktionstaste und wget macht einen Download. Natürlich kann man an diesem Punkt auch eigene Scripte einsetzen, für Parcellite gilt %s ist der letzte aktive Inhalt der Zwischenablage. Somit bekommt man als Tastaturfetischist noch weitere Möglichkeiten sich ohne Maus auszuleben, oder sprich der Faulheit eine Erweiterung zu verpassen.
