Dienstag, 11. August 2009
Rezension: Fixmbr.de
Wie schreibt man über eine Seite, welche von einem "Ohooo, das sind auch Netzmitbegünder/RealNerds" über "Die-müssen-aus-meinem-Reader-raus-die-deprimieren-mich" zu der ersten angesteuerten Seite des Tages wurde?
Ich fand die Seite durch reinen Zufall, denn von dieser A-Bloggerei und die Helden des Web2.0 halte ich nichts. Ich wurde von einer Seite empfangen, welche weiss war, oben eine HD am Anfang, später eine Diskette als Logo hatte und einen Namen, welcher mir wohlbekannt war (Rettungskonsole von Windows 2000/XP). Ich schaute mir das Ganze an, ich gebe zu ich lies Politik erst einmal links liegen, erfreute mich an den Kleinigkeiten, welche Melancholie bei hervorgerufen haben. Die Kleinigkeiten aus meiner Computergeschichte, den 80ern, Anfängen der 90ern, welche auf gute journalistische Art und Weise angesprochen wurden, man merkte, da hat Jemand die Zeiten mitgelebt und nicht erlebt.
Der Schreibstil wusste zu gefallen und ich fand mich wohl aufgehoben. Irgendwann wurde ich auch auf die politischen Aussagen aufmerksam, welche nette Augenstechereien neben dem Mainstream boten, sprich nicht dem Mainstream folgten, sondern auch mal auf eine kleine Art die Fakten zusammenzufassen und einem um die Ohren zu hauen. Somit, eine nette Informationsplattform in Sachen freier politischer Weiterbildung mit weiterführenden Links. Für manche vielleicht eine Hassliebe. Wurde es für mich irgendwann auch. Denn ich gebe zu, eine Zeit lang war ich der politischen Informationen überdrüssig, zu deprimierend, zu hart zu sehen, wie schlecht es wirklich Deutschland geht. Ich wollte ein wenig mehr Scheuklappen und mal meine Entspannung in diesem Punkt.
Nur die rückblickende Melancholie mit ein paar netten Tipps in Richtung Unix und Software.
Aber ich schaffte es nicht den Feed aus meinem Reader zu werfen und lernte die Politik für ein bis zwei Tage zu ignorieren, um dann doch wieder die politischen Themen des Teams Christian Sickendieck/Oliver Herold zu lesen. Vielleicht gerät dieses Team manchmal ein Schnellschuss, wer hat dies noch nicht getan, aber auch revidierende Aussagen sind bei den Beiden kein Thema und somit, Jeder Mensch macht mal Fehler, oder warum glaubt Ihr haben Bleistifte einen Radiergummi. Dies aber nur nebenbei.
Mittlerweile zeigt sich Fixmbr.de in einem neuen Wordpress-Theme, welches ich gegenüber dem alten nicht so Gut finde, aber Inhalt zählt. Und jener wird dort geboten. Die Seite lädt schnell, ist auch durch die Farben noch nach 8 Stunden vor der Maschine lesbar und die Kommentare werden, außer bei bösartiger Lamerei, freigeschaltet und man stellt sich auch der Kommunikation der Leser, sei es ein Disput, eine Kritik oder eine hirnliche Gasblase. Vielleicht liegt leider genau auch dort einer meiner Kritikpunkte, die Ermüdung aufgrund der teilweise trolligen Kommentare von Personen, welche nicht Nachdenken wollen, das nicht können unterstelle ich Niemanden. Ich hoffe für die Beiden, dass sie die Seite so weiter führen wie sie ist, auch ein wenig mehr fröhliche Themen betrachten und nicht in der Web2.0-Blase untergehen. Denn es gab schon zu viele Seiten, welche einen guten Startpunkt waren, aber leider aus persönlichen, oder sonstigen Gründen nicht mehr so weitergeführt wurden, wie sie mal waren.
Somit eine kurze Zusammenfassung:
Ich fand die Seite durch reinen Zufall, denn von dieser A-Bloggerei und die Helden des Web2.0 halte ich nichts. Ich wurde von einer Seite empfangen, welche weiss war, oben eine HD am Anfang, später eine Diskette als Logo hatte und einen Namen, welcher mir wohlbekannt war (Rettungskonsole von Windows 2000/XP). Ich schaute mir das Ganze an, ich gebe zu ich lies Politik erst einmal links liegen, erfreute mich an den Kleinigkeiten, welche Melancholie bei hervorgerufen haben. Die Kleinigkeiten aus meiner Computergeschichte, den 80ern, Anfängen der 90ern, welche auf gute journalistische Art und Weise angesprochen wurden, man merkte, da hat Jemand die Zeiten mitgelebt und nicht erlebt.
Der Schreibstil wusste zu gefallen und ich fand mich wohl aufgehoben. Irgendwann wurde ich auch auf die politischen Aussagen aufmerksam, welche nette Augenstechereien neben dem Mainstream boten, sprich nicht dem Mainstream folgten, sondern auch mal auf eine kleine Art die Fakten zusammenzufassen und einem um die Ohren zu hauen. Somit, eine nette Informationsplattform in Sachen freier politischer Weiterbildung mit weiterführenden Links. Für manche vielleicht eine Hassliebe. Wurde es für mich irgendwann auch. Denn ich gebe zu, eine Zeit lang war ich der politischen Informationen überdrüssig, zu deprimierend, zu hart zu sehen, wie schlecht es wirklich Deutschland geht. Ich wollte ein wenig mehr Scheuklappen und mal meine Entspannung in diesem Punkt.
Nur die rückblickende Melancholie mit ein paar netten Tipps in Richtung Unix und Software.
Aber ich schaffte es nicht den Feed aus meinem Reader zu werfen und lernte die Politik für ein bis zwei Tage zu ignorieren, um dann doch wieder die politischen Themen des Teams Christian Sickendieck/Oliver Herold zu lesen. Vielleicht gerät dieses Team manchmal ein Schnellschuss, wer hat dies noch nicht getan, aber auch revidierende Aussagen sind bei den Beiden kein Thema und somit, Jeder Mensch macht mal Fehler, oder warum glaubt Ihr haben Bleistifte einen Radiergummi. Dies aber nur nebenbei.
Mittlerweile zeigt sich Fixmbr.de in einem neuen Wordpress-Theme, welches ich gegenüber dem alten nicht so Gut finde, aber Inhalt zählt. Und jener wird dort geboten. Die Seite lädt schnell, ist auch durch die Farben noch nach 8 Stunden vor der Maschine lesbar und die Kommentare werden, außer bei bösartiger Lamerei, freigeschaltet und man stellt sich auch der Kommunikation der Leser, sei es ein Disput, eine Kritik oder eine hirnliche Gasblase. Vielleicht liegt leider genau auch dort einer meiner Kritikpunkte, die Ermüdung aufgrund der teilweise trolligen Kommentare von Personen, welche nicht Nachdenken wollen, das nicht können unterstelle ich Niemanden. Ich hoffe für die Beiden, dass sie die Seite so weiter führen wie sie ist, auch ein wenig mehr fröhliche Themen betrachten und nicht in der Web2.0-Blase untergehen. Denn es gab schon zu viele Seiten, welche einen guten Startpunkt waren, aber leider aus persönlichen, oder sonstigen Gründen nicht mehr so weitergeführt wurden, wie sie mal waren.
Somit eine kurze Zusammenfassung:
- freie politische Artikel mit weiterführenden Links und Quellenangaben, welche man gut nachvollziehen kann.
- Artikel zu allem was Interessiert, teilweise Unix/Windows-orientiert
- ausgesuchte tägliche Links zu anderen Meinung und auch Themen
- schnell ladende Homepage, ohne Werbung, gut zu lesen, Farben bringen kein Augenbluten.
Samstag, 25. Juli 2009
Rezension: Warum PC-BSD für mich nichts ist
Ich bin ja einer von der Sorte, welche ein Betriebssystem testen und sich dann eine Meinung darüber machen. Ich versuche mir meine Meinung nach eigenen Standpunkten zu bilden, wie z.B:
Als erstes portuprgade auf den neuesten Stand gebacht (cd /usr/ports/ports-mgmt/portupgrade && make install clean) und abgewartet. Was natürlich ein wenig dauert, da distcc noch nicht installiert und konfiguriert war. Nun wollte ich yakuake nachinstallieren via portinstall -FP. In dem Moment beschlich mich das leichte Gefühl, als würden alle Abhängigkeiten neu gezogen werden, aber leider bin ich mir nicht sicher, da ich das ganze dann abgebrochen hatte und mir dachte, Defäktiere darauf, ist nicht so wichtig. Somit saß ich da mit meiner Galileo-Edition und schaute mich ein wenig im Netz um. Sehr träge, aber nutzbar. Ich gehe mal von aus, dass es an der DE liegt, warum mein Laptop nicht den Po so hoch bekommt, wie ich es gewohnt bin. Dann, als alter Paketierer, sagte ich mir, schau Dir mal die PBIs an, wie man die baut und was daran so Gut sein soll. Nun nachdem ich auf einen halbwegs interessanten Link stoss, welcher mir meinen Verdacht bestätigt. Eine Nachfrage bei Jemanden der sich auskennt bestätigte mir meinen Verdacht. PBIs sind in etwa das gleiche wie die *dmgs bei OSX. Sprich wenn man sich mal den Link zu Gemüte führt haut man sich viele Libs doppelt/dreifach/vierfach/++ in sein System. WTH was ist dass denn für eine Lösung:
Niklot meinte dazu auf freenode:
- Welche Software ist installiert
- wie installiert man Software
- Wie verhält sich das Betriebssystem auf meinem Thinkpad ( A31 1.6Ghz, 1GB RAM)
- Wie sieht es mit einem Upgrade aus
- Welche Möglichkeiten der Anpassung gibt es
- Wie verhält sich die Geschmackssorte zu dem großen Bruder, in diesem Fall
- Wie ist die Community, gehört nicht dazu...
title BSD GalileoEdition
rootnoverify (hd0,3)
chainloader +1
boot
Nach dem booten hatte ich keine Probleme damit, dass manches noch generiert und richtig verlinkt werden muss, es ist Normal und ich sehe das erste Booten auch nicht so an, dass es nun ein Meilenstein an Geschwindigkeit sein muss. Nach dem booten musste ich nochmals meine xorg.conf bearbeiten, da ich leider nicht mit der Klit scrollen konnte, packe ich in die Richtung kleine Maniküre und ich erwarte es auch nicht. Somit hatte ich nun an dem KDE4 Desktop gesessen. Meine Aversion zu dem DE in Version 4 sollte nun nicht hervorgehoben werden und ich lasse Sie auch aussen vor. Alles funktionierte in dem Sinne der DE einwandfrei und ich kann mich nicht beschweren. Sound wurde richtig erkannt, Grafikkarte eigentlich auch, nur ziehe ich den Radeon dem ATi vor. Somit nochmals ein wenig die xorg.conf angepasst, hätte ich vorher schon machen können, aber nun. Als nächstes wurde ein Update gemeldet, welches ich natürlich mitgenommen hatte. Und nochmals neu starten musste. Nach zwei/drei maligem starten schaute ich mir mal die Zeit an und kam auf ungemütliche 57 Sekunden bis zu dem Login. Nochmals, ich bin mir darüber im Klaren, dass ein angepasstes BSD schneller ist, nur wenn ich PC-BSD als Ubuntu der BSDs behandel und K/Ubuntu mit seiner Bloatware schneller startet inkl NFS-Shares, dann gehe ich eigentlich davon aus, dass ein PC-BSD eigentlich genauso schnell sein sollte. Wie mein angepasstes Debian gleich schnell startet wie mein angepasstes FreeBSD. Dem ist leider nicht so. Als nächstes war für mich klar, dass ich, wie es propagandiert wird, auch Software aus dem Ports-Tree installiere. Gemacht getan. rootnoverify (hd0,3)
chainloader +1
boot
Als erstes portuprgade auf den neuesten Stand gebacht (cd /usr/ports/ports-mgmt/portupgrade && make install clean) und abgewartet. Was natürlich ein wenig dauert, da distcc noch nicht installiert und konfiguriert war. Nun wollte ich yakuake nachinstallieren via portinstall -FP. In dem Moment beschlich mich das leichte Gefühl, als würden alle Abhängigkeiten neu gezogen werden, aber leider bin ich mir nicht sicher, da ich das ganze dann abgebrochen hatte und mir dachte, Defäktiere darauf, ist nicht so wichtig. Somit saß ich da mit meiner Galileo-Edition und schaute mich ein wenig im Netz um. Sehr träge, aber nutzbar. Ich gehe mal von aus, dass es an der DE liegt, warum mein Laptop nicht den Po so hoch bekommt, wie ich es gewohnt bin. Dann, als alter Paketierer, sagte ich mir, schau Dir mal die PBIs an, wie man die baut und was daran so Gut sein soll. Nun nachdem ich auf einen halbwegs interessanten Link stoss, welcher mir meinen Verdacht bestätigt. Eine Nachfrage bei Jemanden der sich auskennt bestätigte mir meinen Verdacht. PBIs sind in etwa das gleiche wie die *dmgs bei OSX. Sprich wenn man sich mal den Link zu Gemüte führt haut man sich viele Libs doppelt/dreifach/vierfach/++ in sein System. WTH was ist dass denn für eine Lösung:
PC-BSD also includes the following libraries but you shouldn't rely on them and you need to include them inside your .pbi files:Das ist absolut nichts für mich. Das wurde mit der falschen Nadel gestrickt, für meinen Fall definitiv. Als nächstes fand ich heraus, dass es eine neue Version gibt ( 7.1.1). Also suchte ich nochmals nach Updates über die PC-BSD eigene GUI für Software hinzufügen und entfernen. Leider ist dort nichts zu finden. Somit begab ich mich auf die Suche durch das Netz. Am Schluss bin ich wieder auf der Homepage von PC-BSD gelandet. Was lese ich dort, man macht ein Upgrade indem man einen neuen Rohling mit der neuen Version brennt, diese einlegt, bootet und dort dann Upgrade oder Reperatur auswählt. Natürlich solle man vorher ein Backup machen. Wie meinen?!?!? Ich meine ich sitze vor einem geforkten FreeBSD, ich kann es nur so nennen, und von mir wird verlangt einfach mal etwas darüberzubügeln? Und genau an dem Punkt endete für mich der Weg durch PC-BSD. Für einen Ottonormalanwender mag das vielleicht Toll sein, für mich nicht. Auch würde ich lieber zu einem DesktopBSD raten, welches nicht auf PBI-Geraffel mitbasiert, welches im Grunde ein natives FreeBSD ist. Leider passiert seit langer Zeit nichts mehr an DesktopBSD und FreeBSD für Otto Normal-verbraucher ist nicht gerade anzuraten. Otto Normal will nur surfen/mailen/etc. und nicht zu einem kleinen Nerd werden, KISS halt. IMO PC-BSD könnte einen besseren Weg wählen, sich bitte streng an Ports halten inkl GUI, PBI weglassen, Auswahl der DEs/WMs den Anwender überlassen, das autom. Einbinden von Laufwerken auf eine desktopunabhängigen Ebene setzen. Da ich den Test sehr subjektiv schreibe, sollte jeder PC-BSD selber testen, mein Geschmack und meine Wünsche entsprechen nicht wirklich der Mehrheit und man sollte sich nicht davon abbringen lassen es mal mit PC-BSD zu versuchen, es war noch nie so einfach ein BSD aufzusetzen und zu nutzen. Für mich ein Klickibunti, für Jemand anderes vielleicht das Licht am Ende des Tunnels der Suche.
gtk
qt
atk
pango
cairo
Niklot meinte dazu auf freenode:
10:35:02 <Niklot> PC-(B)ei (S)eraphyn (D)urchgefallen xD
Donnerstag, 2. Juli 2009
An Evening with Kevin Smith
Kevin Smith. Einer meiner Lieblingsregisseure und meiner Meinung nach sehr unterschätzt von manchen Menschen. Ich sah damals Clerks die Ladenhüter und dachte im ersten Moment, was will mir dieser Mensch sagen und worum geht es eigentlich. Dann gewöhnte ich mich an seine Erzählart und schaute den Film gleich nochmals und dachte mir, Mensch, das ist einer der besten Filme, welchen Du je gesehen hast. Dann schaute ich Mallrats, Chasing Amy, Dogma, Jersey Girl und fand heraus, dass dieser Mensch ein weites Spektrum besitzt und ich mir Sicher sein kann, dass jede DVD, welche ich von Ihm kaufe keine Fehlentscheidung ist. Was mich an diesem Mann fasziniert ist jenes, dass er es schafft den Spaß der Schauspieler bei dem schauspielen perfekt in den Film rüberzubringen. Da geht es den Schauspielern nicht darum Kohle oder Blockbuster zu schaffen, Nein, es geht um den Spaß des Films und der Geschichte an sich. Auch wenn es einige Gürtellinienwitze gibt. Aber wer kennt schon Filme in welchen sich sogar die Schauspieler gerne selber aufs Korn nehmen ( Jersey Girl, Will Smith, dadurch bonierte er sich bei mir) und nicht einen Cent dafür haben möchten? Und auch Alanis Morrisetts Antwort auf die Fragen der Fragen war für mich die perfekte ( Dogma). Damit kann ich Leben und es brachte mir mehr, als das was die Kirche über Gott sagt. Denn ich glaube an Gott, nur nicht an das was die Kirche darüber sagt. Kommen wir nun zu meinem werbende Teil für welchen ich keinen Schnöden Mammon bekomme und nur ein Hinweis sein soll auf etwas, was ich bei anderen Regisseuren als Langweilig empfand. Ein Regisseur reist durch Amerika an die ganzen Unis und lässt sich Fragen von den Studenten stellen. Gääääääähhhhnnnn. Nein, nicht in diesem Fall. Denn man merkt was Kevin Smith für ein Mensch ist und bekommt mit, wow, mit dem Kerl will ich Abends mal ein Bier trinken. Was bei Anderen eine perfekte Schlafmelodie ist ( Mediencenter im Schlafzimmer;)) hält mich über lange Zeit wach und verlangt nach mehr. Einer der besten Parts ist die Story über den neuen Supermanfilm, oder die Watschen an Tim Burton, welche durchaus berechtigt ist. Also wer seine Filme mochte, sollte keinen Moment zögern sich diese "Dokumentation/Filmbesprechung" anzuschauen. Und wer seine Filme nicht mochte, soll sich trotzdem die DVD zu Gemüte führen, denn so Jemand möchte man als Freund und wenn das nicht geht, dann wenigstens als Regisseur, Moment, Egal...An Evening with Kevin Smith
ps: Es gibt noch eine zweite DVD, aber die habe ich noch nicht geschaut.
Montag, 11. Mai 2009
Rezension: devsnippets.com
Bei Devsnippets.com handelt es sich um eine Webseite, welche eine öffentliche Galerie für Code, Designschnippsel, Anleitungen und die letzten Trends der Blogosphäre für die Benutzer bietet.Das Webseitendesign bietet einem eine augenberuhigende Farbauswahl, welche auch nach einem längeren Codingmarathon die Augen nicht in einem fast blinden Zustand bringt. Sehr oft ist diese Seite sehr Wordpresslastig in seinen News, aber das liegt an der Mainstreamnutzung von Wordpress und ich kann das getrost ignorieren, da der andere Inhalt dies sehr wett macht. Ich gehe davon aus, je mehr Menschen Serendipity nutzen, desto mehr wird sich auch langsam der Inhalt in der Form erweitern. Für einen Wordpressler ist somit diese Seite schon ein gefundenes Fressen und sollte ein Muss in der OPML des Feedreaders sein. Womit wir auch schon zu dem nächsten schönen Punkt bei dieser Webseite kommen. Ich sehe die Webseite zu circa 99% nicht, da die Betreiber keine Hitjunkies für Werbung sind und in der Nachricht des RSS-Feeds auch gleich den direkten Link zu der verlinkten Seite bieten. So etwas fällt mir mehr als angenehm auf und ist heutzutage nicht der Standard. Hierzu kann man wirklich sagen Hut ab und dies ist auch einer der Gründe, warum ich die Seite als erstes in meinen Rezensionen anspreche. Coder, welche einen Feedreader wie z.B. newsbeuter nutzen, kommen genauso auf Ihre Kosten, wie jene, welche eine Web2.0 gestaltete Seite mit dem kleinen noch positiv vertretbaren SchnickSchnack brauchen. Pro Tag kann der Leser von circa 5-9 neuen Nachrichten ausgehen, welche in dem Feedreader auftreffen, wobei es über CSS-Tricks, Gimp/Photoshop/Anleitungen;-Pinsel, XHTML/HTML/Grafikwissen, bis zu JSON/Java/PHP-Codetricks geht. Als Tipp würde ich einfach mal den Feed in den Feedreader laden und das ganze 1-2 Wochen beobachten um sich selbst einen kleinen Überblick zu verschaffen, denn es sind viele Perlen darunter, welche man vielleicht nicht für sich, aber für Aufträge bei Kunden, oder für die Familie ( das beziehe ich auf den Bekanntenkreis, denn nicht alle Menschen sind "less is more") braucht.
Sonntag, 10. Mai 2009
Wenn man eine News auseinandernimmt merkt man etwas....
So ist das mit Heise. Ich kann Heise nicht mehr leiden, leider haben sie den Ruhm, welchen sie bei mir im Laufe der letzten Jahre ( hmmmm, eher Jahrzehnt) aufgebaut hatten in einen skurrilen Misthaufen verwandelt, welches aber nicht wirklich zur Sache tut, aber ungemein hilft hier und jetzt nochmal anzusprechen. Damn, früher hatte es CT und IX geschafft einen auf ein höheres Niveau zu heben und das Interesse zu wecken. Heute firmiert das ganze für mich nur noch unter aller ferner Liefen, aber vielleicht werden sie auch mal wieder besser. Aber nun zu der Tollen News: Hacker drangen in Systeme der US-Flugkontrolle ein.
Schon alleine die Überschrift ist wieder dermaßen ComputerBild, oder gleich Bild, dass mit klar wird, die Journalisten aus der alten Heise-Zeit sind schon nicht mehr da. Ich stelle mir gerade vor, Namen sind frei gewählt, RMS, ESR, oder auch Linus Torvalds sitzen da und versuchen mit aller Gewalt die Flugkontrolle zu "knacken". Moment, da ist dieser Wort "knacken". Damit ich mit der Meinung nicht auf weiter Flur alleine stehe, die eigentlich seit anbeginn des Hackertums in die North-South-Bride/CPU gemeisselt ist, vielleicht sogar direkt in die ALU, greife ich mir mal Belingus und lasse mir knacken übersetzen (Sorry, aber das ist bald wirklich mehr als dämlich, nur kauen wir es mal durch):
Auch sehr gute finde ich das:
Und das ist auch noch niedlich:
Den Unterschied sollte man schon kennen. Denn ein IDS sagt mir nur "schau mal da geschieht was" und ein IPS, wie der Name schon sagt haut dem Bösen auf die Finger. IDS hilft mir zu sehen, wie der Böse gekommen ist und gibt mir Informationen wie ich mein System besser schützen kann.
Dazu mal ein bisschen wikipedia-Text mit der relevanten Stelle:
Ein Grund, warum ich Eure netten Blättchen nicht mehr lese und auch die Seite heise.de mittlerweile nur noch ansurfe, wenn ich massive Langeweile habe. Es liegt nicht nur an der News, sondern das geht schon länger so. Und ich muss zugeben, das kommt so etwas von selten vor, dass mein squid mir jedes mal in den Logs klar macht, dass Ihr keinen Cache-Hit habt und das obwohl der Cache nicht wirklich klein und von der Zeitdauer kurz gehalten ist. Schade eigentlich was aus Euch geworden ist, denn früher glaubte und vertraute ich Euch noch.
Schon alleine die Überschrift ist wieder dermaßen ComputerBild, oder gleich Bild, dass mit klar wird, die Journalisten aus der alten Heise-Zeit sind schon nicht mehr da. Ich stelle mir gerade vor, Namen sind frei gewählt, RMS, ESR, oder auch Linus Torvalds sitzen da und versuchen mit aller Gewalt die Flugkontrolle zu "knacken". Moment, da ist dieser Wort "knacken". Damit ich mit der Meinung nicht auf weiter Flur alleine stehe, die eigentlich seit anbeginn des Hackertums in die North-South-Bride/CPU gemeisselt ist, vielleicht sogar direkt in die ALU, greife ich mir mal Belingus und lasse mir knacken übersetzen (Sorry, aber das ist bald wirklich mehr als dämlich, nur kauen wir es mal durch):
- knacken; krachen; knallen; brechen > to crack
- knackend; krachend; knallend; brechend > cracking
- geknackt; gekracht; geknallt; gebrochen > cracked
- knackt; kracht; knallt; bricht > cracks
- knackte; krachte; knallte; brach > cracked
- knacken; zerknacken; zerbeißen > to crunch
Auch sehr gute finde ich das:
In anderen Fällen hätten Eindringlinge ein Administratorpasswort ausgespäht und damit eigene Programme auf Domain-Controllern der Westküsten-Überwachung installiert.Woher kenne ich nur Domain-Controller ;)
Und das ist auch noch niedlich:
Daher seien schnell Maßnahmen zur Sicherung zu ergreifen. Dazu seien in ersten Bereichen bereits Intrusion-Detection-Systeme installiert worden.Aha, ein IDS (Intrusion Detection System) wehrt unsere Cracker ab, oho, ich dachte, wenn denn nennt man sowas IPS (Intrusion Prevention System).
Den Unterschied sollte man schon kennen. Denn ein IDS sagt mir nur "schau mal da geschieht was" und ein IPS, wie der Name schon sagt haut dem Bösen auf die Finger. IDS hilft mir zu sehen, wie der Böse gekommen ist und gibt mir Informationen wie ich mein System besser schützen kann.
Dazu mal ein bisschen wikipedia-Text mit der relevanten Stelle:
Anstatt nur einen Alarm auszulösen, wie ein IDS, ist ein Intrusion Prevention System (kurz IPS) in der Lage, Datenpakete zu verwerfen, die Verbindung zu unterbrechen oder die übertragenen Daten zu ändern. Oft wird hierbei eine Anbindung an ein Firewallsystem genutzt, durch das dann bestimmte, durch das IPS definierte Regeln, angewandt werden.Tja, Heise, ich würde sagen FAIL!!!
Ein Grund, warum ich Eure netten Blättchen nicht mehr lese und auch die Seite heise.de mittlerweile nur noch ansurfe, wenn ich massive Langeweile habe. Es liegt nicht nur an der News, sondern das geht schon länger so. Und ich muss zugeben, das kommt so etwas von selten vor, dass mein squid mir jedes mal in den Logs klar macht, dass Ihr keinen Cache-Hit habt und das obwohl der Cache nicht wirklich klein und von der Zeitdauer kurz gehalten ist. Schade eigentlich was aus Euch geworden ist, denn früher glaubte und vertraute ich Euch noch.
in Rezension
um
12:08
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